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Billigstrom: Was versteckt sich hinter den Tarifmodellen?

Viele Energieanbieter werben mit Strom zu Tiefstpreisen. Doch was steckt hinter dem Billigstrom? Verbraucherschützer warnen vor unseriösen Angeboten und raten Stromkunden dazu, bei ihren Lieferverträgen auf das Kleingedruckte zu achten. Denn manchmal verstecken sich hinter den Tarifangeboten der Billigstromanbieter ungeahnte Kosten. Doch wer bei der Tarifwahl auf ein paar Dinge achtet, kann billiger Strom beziehen, ohne in die Kostenfalle zu tappen.

 

Tarife mit Bonus

Sparen durch Billigstrom - so geht´s.Die meisten Stromanbieter bieten die klassische Tarifvariante an, bei der Verbraucher einen festen monatlichen Grundpreis bezahlen und zusätzlich einen Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde (kWh). Zudem können Stromkunden bei vielen Tarifen von verschiedenen Bonusangeboten profitieren.

Ein Neukundenbonus oder Sofortbonus ist noch kein Anzeichen für einen unseriösen Tarif. Nur bei unverhältnismäßig hohen Neukundenboni sollten Stromkunden vorsichtig sein. Zwar ist ein hoher Bonus erst einmal verlockend, doch dieser gilt meistens nur für das erste Belieferungsjahr. Im zweiten Jahr ist die Rechnung ohne den Neukundenbonus deutlich höher, so dass sich die Ersparnis aus dem ersten Jahr bald nicht mehr rechnet. Von Billigstrom kann dann nicht mehr die Rede sein. Wer trotzdem nicht auf den hohen Neukundenbonus verzichten möchte, sollte rechtzeitig kündigen und nach der ersten Vertragslaufzeit erneut den Stromanbieter wechseln.

Stromtarife ohne Grundpreis

Manche Anbieter verzichten auf den monatlichen Grundpreis und rechnen nur nach verbrauchter Kilowattstunde ab. Besonders für Verbraucher, die sehr wenig Strom im Jahr verbrauchen, kann das eine günstige Alternative sein. Denn der Grundpreis ist immer gleich hoch, egal ob man wenig oder viel Strom verbraucht. Das lohnt sich zum Beispiel bei Stromanschlüssen für Garagen sowie Schrebergärten oder in Singlehaushalten.

Pakettarife

Pakettarife sind häufig sehr günstig. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Bei einem Pakettarif kauft der Kunde eine bestimmte Menge an Kilowattstunden zu einem festen Preis. Auch wenn weniger verbraucht wird, muss der gesamte Preis gezahlt werden. Wird mehr verbraucht, wird meistens nach einem Mehrverbrauchs-Arbeitspreis abgerechnet, der deutlich höher ist als der normal angebotene Arbeitspreis. So wird aus dem Billigstrom-Angebot schnell ein teurer Tarif. Ein Stromtarif mit Paketpreis eignet sich deshalb nur für Verbraucher, die ihren Stromverbrauch sehr gut einschätzen können uns seit Jahren eine konstant bleibende Energiemenge verbrauchen. Eine Faustregel besagt, dass der Verbrauch maximal 10% um die Paketgrenze schwanken darf, damit sich ein Pakettarif lohnt.

Billigstrom-Tarife mit Vorauszahlung

Manche billige Stromanbieter bieten günstige Tarife mit Vorkasse an, das heißt der Kunde zahlt den gesamten Rechnungsbetrag für ein Jahr im Voraus. Verbraucher sollten sich bei solchen Angeboten bewusst sein, dass sie im Falle einer Insolvenz des Stromanbieters die Vorauszahlung nicht zurückerstattet bekommen. Verbraucherschützer empfehlen deshalb Stromtarife mit monatlicher Zahlweise.

Flatrates für Strom

Stromvergleich onlineSeit einiger Zeit haben verschiedene Energieanbieter auch „Strom-Flatrates“ im Angebot. Häufig sind diese Tarife auf Besitzer von Photovoltaikanlagen oder Stromspeichern zugeschnitten. Oftmals funktioniert die Flatrate über eine Art Verbraucher-Community, die vom Anbieter verwaltet wird. Die jeweiligen Speichersysteme oder Anlagen werden über den Versorger miteinander vernetzt und gesteuert, sodass sich die Mitglieder der „Stromgemeinde“ gegenseitig mit Strom aushelfen können. Die Mitglieder zahlen einen festen Betrag, für jede weitere Kilowattstunde, die sie nicht selbst erzeugen, müssen sie nicht bezahlen. Bisher befinden sich diese Tarifmodelle noch in der Testphase.

Tarife nach dem Börsenpreis

Ein Energieanbieter hat ein Preismodell entwickelt, dass sich am Börsenstrompreis orientiert. Der Kilowattstundenpreis wird entsprechend monatlich angepasst. Die Verbraucher bezahlen einen jeden Monat neu vereinbarten Preis mit einer am Börsenpreis angelehnten bestimmten Obergrenze. Liegt der Börsenpreis unter der vereinbarten Grenze, erhalten die Kunden eine Gutschrift. Liegt der Großhandelspreis darüber, wird trotzdem nur der bis zur Preisgrenze berechnet. Auch dieses Tarifmodell befindet sich noch im Anfangsstadium.

Preiserhöhungen im zweiten Jahr

Laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest nehmen manche Billigstromanbieter bei ihren Angeboten für Neukunden sogar Verluste in Kauf. Um diese dann möglichst schnell wieder auszugleichen, versuchen billige Stromanbieter häufig Kunden mit langen Anschlusslaufzeiten über das erste Jahr hinweg zu binden.

Die empfohlenen Einstellungen für den Stromvergleichsrechner

Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt auf den Standardtarif mit Arbeitspreis und Grundpreis. Die Tarifauswahl ist hier am größten und Sie finden auf jeden Fall billigen Strom zu fairen Bedingungen. Setzen Sie dabei ruhig auch auf Tarife mit Sofort- oder Neukundenbonus.

Um risikoreiche Tarife auszuschließen, sind bei unserem Vergleichsrechner bestimmte Voreinstellungen getroffen. Mit diesen enthält die Ergebnisliste nur Stromtarife mit:  

  • Monatlicher Abschlagszahlung
  • Ohne Paketpreise
  • Einer maximalen Laufzeit von einem Jahr
  • Einer Preisfixierung für mindestens ein Jahr
  • Einem Neukundenbonus von maximal 15% des Gesamtbetrags
  • Guten Kundenbewertungen
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