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Stromanbieterwechsel: Rösler will Kündigungsfrist verkürzen
| mbu
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will die Rechte von Energiekunden stärken. Die Bild-Zeitung berichtet über ein Papier des Ministeriums, nach dem die Kündigungsfrist in der Grundversorgung auf zwei Wochen halbiert werden soll.

Schneller wechseln und sparen: Die Kündigungsfrist in der Grundversorgung soll kürzer werden.
Auf diese Weise solle der Wettbewerb auf dem Energiemarkt gestärkt und die Preistreiberei bei Strom und Gas eingedämmt werden. Rösler wolle erreichen, dass ein Anbieterwechsel künftig in drei Wochen über die Bühne gehe. Das Kabinett soll dem Bericht zufolge am Mittwoch über den Vorschlag beraten. Derzeit dauert ein Anbieterwechsel noch sechs bis zwölf Wochen. Ab April verkürzt sich diese Zeitspanne zwar, weil Vorschriften des neuen Energiewirtschaftsgesetzes in Kraft treten. Das Drei-Wochen-Ziel ist damit aber noch nicht erreicht.
Das neue Energiewirtschaftsgesetz sieht vor, dass der eigentliche Wechselprozess künftig innerhalb von drei Wochen ablaufen muss. Dieser Zeitraum beginnt jedoch erst dann, wenn der neue Gas- oder Stromanbieter den Wechsel beim Betreiber des Energienetzes anmeldet - und nicht, wenn der Kunde den Auftrag erteilt. Nach Einschätzung von Branchenkennern dürfte die kürzestmögliche Wechseldauer daher in der Praxis bei rund vier Wochen liegen.
Hinzu kommt, dass Grundversorgungsverträge bisher nur mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden können. Stellt ein Verbraucher also heute einen Wechselantrag, könnte seine Stromversorgung aufgrund der Kündigungsfrist frühestens zum 1. April umgestellt werden. Gas- und Stromkunden, die noch nie ihren Anbieter oder zumindest ihren Tarif gewechselt haben, werden in der Grundversorgung beliefert - häufig einer der teuersten verfügbaren Tarife. 2011 lag der Marktanteil der Grundversorgungstarife laut Bundesnetzagentur bei knapp 45 Prozent (Strom) und bei rund 25 Prozent (Gas).
Das neue Energiewirtschaftsgesetz sieht vor, dass der eigentliche Wechselprozess künftig innerhalb von drei Wochen ablaufen muss. Dieser Zeitraum beginnt jedoch erst dann, wenn der neue Gas- oder Stromanbieter den Wechsel beim Betreiber des Energienetzes anmeldet - und nicht, wenn der Kunde den Auftrag erteilt. Nach Einschätzung von Branchenkennern dürfte die kürzestmögliche Wechseldauer daher in der Praxis bei rund vier Wochen liegen.
Hinzu kommt, dass Grundversorgungsverträge bisher nur mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende gekündigt werden können. Stellt ein Verbraucher also heute einen Wechselantrag, könnte seine Stromversorgung aufgrund der Kündigungsfrist frühestens zum 1. April umgestellt werden. Gas- und Stromkunden, die noch nie ihren Anbieter oder zumindest ihren Tarif gewechselt haben, werden in der Grundversorgung beliefert - häufig einer der teuersten verfügbaren Tarife. 2011 lag der Marktanteil der Grundversorgungstarife laut Bundesnetzagentur bei knapp 45 Prozent (Strom) und bei rund 25 Prozent (Gas).
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