Sie sind hier:

Oktoberfest 2017 Stromverbrauch einer Kleinstadt auf der Wiesn

|

Seit Samstag steigt auf der Münchner Theresienwiese wieder das größte Volksfest der Welt. Das Oktoberfest ist ein Fest der Superlative – und das nicht nur im Hinblick auf Besucherzahlen und Bierkonsum. Der Stromverbrauch auf der Wiesn ist so hoch wie der einer Kleinstadt.

Oktoberfest 2017
Das Oktoberfest 2017 findet noch bis 3. Oktober statt.
Der Stromverbrauch während der 18 Wiesntage beträgt ca. drei Millionen Kilowattstunden. Eine Stadt mit 21.000 Einwohnern benötigt im gleichen Zeitraum etwa genauso viel Strom. Für die Stromversorgung des Oktoberfests wird ein 48 Kilometer langes Kabelnetz verlegt.
 

Blackout auf dem Oktoberfest

Um einem Stromausfall vorzubeugen, wird die Stromversorgung auf dem Oktoberfest zweifach angelegt. Außerdem richten die Stadtwerke München einen Bereitschaftsdienst ein. Dennoch gab es schon einmal einen mehrstündigen Blackout: 2007 wurde bei starkem Regen ein Kabelkanal überflutet.
 

Ein eigenes Gasnetz für die Wiesn

Auch ein eigenes Gasnetz wird für das Oktoberfest geschaffen. Es ist rund vier Kilometer lang. Der Gasverbrauch auf dem Oktoberfest entspricht mit 200.000 Kubikmetern etwa dem von 85 Einfamilienhäusern in einem ganzen Jahr.
Das Oktoberfest wird übrigens seit 2012 mit reinem Ökostrom versorgt. Auch beim Gas setzen die Organisatoren und Festwirte auf Ökogas. So soll die Wiesn trotz des enormen Energieverbrauchs so grün wie möglich werden.
 

Sinkende Besucherzahlen, steigender Bierkonsum

Auf dem Oktoberfest werden auch dieses Jahr wieder rund sechs Millionen Besucher erwartet. Rund ein Fünftel reist aus dem Ausland an – die meisten davon aus Italien. Die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren eher rückläufig. Ganz anders der Bierkonsum: Er ist zwischen 1985 und 2015 um mehr als zwei Millionen Liter auf 7,5 Millionen Maß angestiegen. Noch mehr interessante Facts zur Wiesn finden Sie im CHECK24-Ratgeber Oktoberfest 2017.

Weitere Nachrichten über Energie

17.03.2020 | Coronavirus
Energieanbieter verweisen auf Online-Service
Viele Energieanbieter schließen angesichts des Ansteckungsrisikos mit dem Coronavirus die Kundenberatungszentren oder verkürzen die Öffnungszeiten. Kunden sollen auf den Online-Service zurückgreifen.
10.03.2020 | Energiemarkt
Energiebranche ist bereit für Coronavirus Sars-CoV-2
Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus zieht Folgen für die deutsche Energiewirtschaft nach sich. Es wird versucht, die Ansteckungsrisiken für Stakeholder, Geschäftspartner und Mitarbeiter zu minimieren. Veranstaltungen werden abgesagt und ein Geschäftsreiseverbot für Risikogebiete wurde ausgesprochen.
21.02.2020 | Vergleichsportale
Stiftung Warentest rät von Verivox ab
Stiftung Warentest warnt vor dem Vergleichsportal Verivox. Im Gegensatz zu CHECK24 werden hier nicht zwangsläufig die günstigsten Tarife angezeigt. Zudem empfiehlt Verivox, im Unterschied zu Stiftung Warentest und CHECK24, Tarife mit einer Laufzeit von 24 Monaten.
20.01.2020 | Energiewende
CO2-Einsparung durch E-Mobilität reicht nicht
Die CO2-Einsparung im Verkehrssektor kann nur mit der Entwicklung neuer Treibstoffe gelingen, denn der Ausbau der E-Mobilität reicht nicht, wie eine neue Analyse zeigt.
06.12.2019 | Vergleichsportale
DtGV kürt CHECK24 zum besten Energievergleichsportal
Der Energievergleich von CHECK24 wurde in einem Test der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien zum Gesamtsieger gekürt. Untersucht wurden unter anderem die Kategorien Nutzerfreundlichkeit und Kundendienst.