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Öl- und Heizölpreise Russland und Saudi-Arabien wollen Förderkürzung beibehalten

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Die beiden größten Ölproduzenten der Welt, Saudi-Arabien und Russland, wollen die Kürzung ihrer täglichen Ölfördermenge beibehalten. Ölpreis und Heizölpreise sind zwar in letzter Zeit gestiegen, befinden sich aber weiterhin auf niedrigem Niveau.

Russland und Saudi-Arabien wollen weiterhin weniger Öl fördern.
Russland und Saudi-Arabien planen, mindestens bis März 2018 weniger Öl zu fördern.
Am Rande eines Treffens zur „Neuen Seidenstraße“ in Peking haben die Energieminister von Saudi-Arabien und Russland vereinbart, die Förderkürzung zunächst bis März 2018 aufrecht zu erhalten. Dies berichtet Zeit Online. Gemeinsames Ziel sei, die Lagerbestände abzubauen, so dass das Durchschnittsniveau der vergangenen fünf Jahre erreicht wird. So soll der Ölpreis stabil gehalten werden.
 

Öl- und Heizölpreise hatten sich stabilisiert

Im November hatte die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) um das größte Mitglied Saudi-Arabien vereinbart, ihre tägliche Ölfördermenge um 1,2 Millionen Barrel pro Tag herunterzufahren. Im Dezember zogen elf Nicht-Opec-Länder nach, darunter Russland, die ihre Erdölförderung ebenfalls kürzten. Tatsächlich stabilisierten sich daraufhin Ölpreis sowie auch die Heizölpreise.

Die gestiegenen Ölpreise führten jedoch dazu, dass in den USA mittels Fracking wieder mehr Öl und Gas gefördert wurde. Dies war einer der Gründe, warum das Angebot auf dem Weltmarkt wieder anstieg und die Öl- und Heizölpreise in letzter Zeit wieder gesunken sind.
 

Opec-Treffen für 25. Mai geplant

Saudi-Arabien und Russland wollen nun mit anderen Ölförderländern darüber beraten, die Förderkürzung zu verlängern. Die Opec-Staaten kommen am 25. Mai zusammen. Experten zufolge wird es weiterhin zu Schwankungen beim Ölpreis kommen, das relativ niedrige Niveau dürfte beibehalten werden. Zu einem Preissturz wie etwa zu Beginn des Jahres 2016 werde es jedoch nicht kommen.
 

Heizöl weiterhin günstig, doch Heizölpreise steigen

Die Heizölpreise der deutschen Anbieter steigen derzeit an; auch sie bewegen sich jedoch auf niedrigem Niveau. Verbrauchern, die ihre Vorräte auffüllen müssen, raten Experten möglichst bald Heizöl zu kaufen. 

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