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US-Präsidentschaftswahl Heizölpreise im Sinkflug

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Donald Trumps Sieg bei den US-Wahlen beeinflusst die weltweiten Finanzmärkte. Die Folge für den deutschen Energiemarkt: Die Heizölpreise sind stark gefallen.

Heizoelpreise sinken nach Trumps Wahl zum US-Präsidenten - Experten raten zum Kauf.
Wer seine Heizölvorräte auffüllen muss, sollte dies jetzt tun.
Trump gilt in vielen Angelegenheiten als schwer einschätzbar. So waren auch die Finanzmärkte verunsichert, nachdem klar war, dass er die Wahl gewinnen würde. Der Dollar brach ein und der Ölpreis stürzte kurzfristig mit ab. Am Mittwochmorgen kostete ein Barrel der US-Sorte WTI 44,26 Dollar, die Nordseesorte Brent kostete 45,33 Dollar. In Deutschland fielen die Heizölpreise daraufhin stark.
 

Heizölpreise am Donnerstag nur leicht angestiegen

Zwar bewegten sich die Heizölpreise am Donnerstagmorgen wieder aufwärts, da auch die Rohölpreise wieder anstiegen. Doch auch für die kommenden Wochen werden sich Heizölpreise auf niedrigem Niveau bewegen. „In der 3-Monatsansicht der aktuellen Heizölpreis-Tendenz weist der Trendkanal jetzt abwärts und signalisiert weiter sinkende Preise in naher Zukunft“, so Claudia Lohse, des Portals esyoil.
 

USA soll unter Trump unabhängig von Ölimporten werden

Trump hat in seinem Wahlkampf mehrfach angekündigt, dass er wieder vermehrt auf fossile Brennstoffe setzen möchte. Die US-Ölindustrie soll unter seiner Präsidentschaft gefördert werden, sodass das Land unabhängig von Ölimporten wird. Diese Aussicht auf ein weiteres Überangebot auf dem Markt könnte Experten zufolge weiterhin zu sinkenden Preisen führen.


Experten raten: Jetzt Heizölvorräte auffüllen

Viele Verbraucher, die ihre Heizölvorräte auffüllen möchten, nutzten bereits gestern die Gunst der Stunde. Die Heizölkäufe schnellten gestern in die Höhe. Esyoil-Expertin Claudia Lohse: „Der Rat an alle Unentschlossenen lautet: Kaufen Sie, solange die Preise attraktiv sind!“

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