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Fernwärmenetz Startschuss für Geothermie-Anlage in Schwerin

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Für Schwerin bedeutete es am Montag Bohrstart für eine Geothermie-Anlage. Die Stadt reiht sich damit mit Waren/Müritz und Neubrandenburg in die Reihe derer ein, die sich um Wärmegewinnung aus tieferliegenden Erdschichten bemühen.

Grafik der Funktionsweise von Fernwärme
Mit dem Ausbau von Fernwärme werden klimafreundliche Ressourcen effizient genutzt.
Die Bohrungen wurden am Montag neben dem Heizkraftwerk gestartet. Josef Wolf, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwerin, freut sich über diesen wichtigen Schritt: „„Wir bringen damit in Schwerin die Erneuerbaren Energien auf den Wärmemarkt“
In Schwerin selbst existiert bereits ein sehr gut erschlossenes Fernwärmenetz. Laut Wolf soll die Geothermie-Anlage dieses optimal ausnutzen und positiv zur Energiewende beitragen. Erdwärme sei eine unerschöpfliche Energiequelle, die das ganze Jahr über kostengünstig genutzt und gespeichert werden könne. 
Die Stadt plant, bis 2050 CO2-neutral zu sein: Oberbürgermeister Rico Badenschier schätzt, dass die Schweriner Stadtwerke rund 15 Prozent des Fernwärmebedarfs decken können.
Ende November sollen die Bohrungen die passende Fördertiefe für Fernwärme (1200 Meter) erreicht haben. 

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