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Energiewende Power Fuels: synthetischer Treibstoff aus Strom

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Überschüssiger Windstrom soll zukünftig mittels neuen Technologien in synthetischen Kraftstoff verwandelt werden. Diese so genannten Power Fuels sollen Autos, Kraftwagen und Schiffe antreiben, aber auch Kraftwerksturbinen befeuern können.

Auch in der Politik ist das große Potenzial von Power Fuels bereits bekannt.
Auch in der Politik ist das große Potenzial der Power Fuels bereits bekannt.
Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hat gemeinsam mit vielen prominenten Vertretern aus der Industrie die Power Fuels aus der Taufe erhoben. Hinter den Kraftstoffen steckt viele neue Technologien, die es ermöglichen, diese aus überschüssigem Windstrom herzustellen. Man ist der Überzeugung, dass sich synthetische Kraftstoffe auf erneuerbarer Basis positiv auf die Energiewende auswirken werden.
Hinter dieser Annahme stecken viele Jahre an Forschung seitens der RWTH Aachen, die für ihre Untersuchungen zahlreiche Studien zu dem Thema ausgewertet hat. Das große Potenzial ist bekannt und ist in Form von Hinweisen im Koalitionsvertrag der Großen Koalition zu finden. 
Das Ziel ist klar: die Unterstützung dabei, Treibhausgasemissionen bis 2050 deutlich zu reduzieren. Laut Erhebungen der RWTH Aachen ist die Erreichung dieses Ziels ohne Power Fuels, die mit erneuerbarem Strom hergestellt werden, nicht mehr möglich. Ein Nachteil von Power Fuels aus erneuerbaren Energien: der Prozess der Umwandlung weist nur niedrige Wirkungsgrade auf. Im Licht der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Kraftstoffe wird dies jedoch eher als Motivation gesehen, deren Herstellung durch stetige Forschung voranzutreiben.