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Energieverbrauch in Deutschland Fossile Energieträger weit vorne, erneuerbare Energien legen zu

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Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Deutschland 1,6 Prozent mehr Energie verbraucht als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil der erneuerbaren Energien ist dabei um fast drei Prozent gestiegen. 

Energieverbrauch in Deutschland: Mehr erneuerbare Energien
Energieverbrauch im ersten Halbjahr 2016: Mehr Windkraft, weniger Photovoltaik
Die fossilen Energieträger liegen jedoch nach wie vor weit vorne. Ein Drittel der in Deutschland verbrauchten Primärenergie wird aus Mineralöl gewonnen. Auch Erdgas spielt mit 23,5 Prozent eine wichtige Rolle für die Energiegewinnung in Deutschland. Steinkohle und Braunkohle kommen gemeinsam auf einen Anteil von 23,3 Prozent am Primärenergieverbrauch. Die Kernenergie liegt bei 6,5 Prozent.

Die erneuerbaren Energien haben einen Anteil von 13 Prozent am Primärenergieverbrauch in Deutschland. Während die Windenergie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent zunahm, kam es bei der Photovoltaik zu einem Rückgang von 4 Prozent. Die Biomasse verzeichnet ein Plus von 2 Prozent. Insgesamt nahm der Anteil der Erneuerbaren im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 um 2,8 Prozent zu.

Die Daten basieren auf vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen. Berechnet wurde der Primärenergieverbrauch, also die Gewinnung von Energie aus Primärenergieträgern. Aus dieser wiederum werden dann andere Energieformen, wie etwa Strom, gewonnen. 

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