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Energiemarkt Energiebranche ist bereit für Coronavirus Sars-CoV-2

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Das weltweit auftretende Coronavirus bleibt nicht ohne Auswirkungen für die deutsche Energiewirtschaft. Veranstaltungen werden abgesagt und es wird versucht, Mitarbeiter vor einer Ansteckung zu schützen.

Coronavirus besitzt ebenfalls Auswirkungen auf die Energiebranche.
Corona hat ebenfalls Auswirkungen auf den Energiebereich.
Sars-CoV-2 breitet sich rasch weiter aus. In Deutschland wurden bereits über 1200 Menschen positiv auf das Virus getestet, die ersten zwei Menschen sind in Folge der Infektion in Deutschland gestorben. Energiekonzerne ergreifen Vorsichtsmaßnahmen. Dazu gehören das Absagen von Veranstaltungen sowie ein Geschäftsreiseverbot für Risikogebiete. RWE veranstaltet die diesjährige Bilanzpressekonferenz lediglich als Telefonkonferenz. Weitere große Präsenzveranstaltungen wurden bereits zuvor abgesagt, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Die Fachmesse Energy Storage Europe findet ebenfalls nicht statt. Der Veranstalter, die Messe Düsseldorf, wird zeitnah über Alternativtermine abstimmen. Somit folgt die Energiebranche der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts, Großveranstaltungen abzusagen. Die Stadtwerke Bielefeld verbieten Ihren Mitarbeitern Dienstreisen und das Erscheinen bei Veranstaltungen. Zudem wurden Werksgeländeführungen gestrichen.


"Taskforce Corona" und Homeoffice

NEW Energie hat sich dazu entschieden, die Kunden-Center bis auf weiteres zu schließen. Diese Maßnahme soll ebenso zur Eindämmung des Virus beitragen und sowohl Kunden als auch Mitarbeiter vor einer Ansteckung bewahren. Kundenanfragen und Servicevorgänge können online oder telefonisch abgewickelt werden. Die Stadtwerke Essen haben aufgrund des Virus eine "Taskforce Corona" eingerichtet. Der Stromkonzern Uniper indes ermutigt Mitarbeiter, Homeoffice-Möglichkeiten zu nutzen.