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Energieeffizienz EU-Staaten sollen mehr Energie sparen

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Die EU-Mitgliedsstaaten sollen mehr Energie sparen. Der Energiekommissar der Europäischen Union, Miguel Arias Cañete, möchte die EU-Richtlinie zur Energieeffizienz entsprechend anpassen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 

Die EU-Kommission will Richtlinie zum Energie sparen verschärfen.
Die EU-Kommission will die Richtlinie zum Energiesparen verschärfen.
Den Entwurf für die Überarbeitung der Richtlinie werde Arias Cañete Anfang Oktober vorstellen, so die FAZ. Er sieht vor, das Energie-Energieeffizienzziel für 2030 von derzeit 27 auf 30 Prozent anzuheben. Das heißt, die EU-Mitgliedsstaaten sollen bis zum Jahr 2030 30 Prozent an Strom und Wärme einsparen. Anders als in der derzeitigen Form der Richtlinie soll dieses Ziel für die EU-Länder nicht mehr freiwillig, sondern verpflichtend sein.
 

Europäisches Parlament fordert Energieeffizienz-Ziel von 40 Prozent

Mit dem Einsparziel von 30 Prozent bleibt Arias Cañete immer noch deutlich unter den Forderungen des Europäischen Parlaments. Ginge es nach dem Parlament, müsste die EU bis 2030 ihren Energieverbrauch um 40 Prozent reduzieren. Das EU-Parlament muss der Reform der Energieeffizienz-Richtlinie ebenso zustimmen wie die Mitgliedsstaaten.
 

Energiesparen als effizientester Weg zum Klimaschutz

Mehr Energieeffizienz ist eines der zentralen Klimaschutzziele der Europäischen Union. Allerdings hat die Reduktion der CO2-Emissionen oberste Priorität, weshalb die Energiesparziele bisher auch auf Freiwilligkeit beruhen. Die EU hat sich dazu verpflichtet, ihren Treibhausgasausstoß bis 2030 um 40 Prozent zu reduzieren. Klimaschützer sowie Grüne und sozialistische Europaabgeordnete halten dies jedoch dem Bericht der FAZ zufolge für einen Fehler. Schließlich sei die beste Energie diejenige, die gar nicht verbraucht werde und somit Energiesparen der effizienteste Weg zum Klimaschutz. 

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