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Grundlagen der Sterbegeldversicherung

Was ist eine Sterbegeldversicherung?

Der Zweck einer Sterbegeldversicherung besteht darin, im Todesfall der versicherten Person die Kosten für eine Bestattung abzudecken. In Deutschland gibt es eine Bestattungspflicht, die in den Bestattungsgesetzen der einzelnen Bundesländer geregelt ist. Die nächsten Angehörigen sind gesetzlich dazu verpflichtet, nach dem Tod ihres Verwandten für eine ordnungsgemäße Bestattung aufzukommen. Die Krankenversicherungen zahlen aber seit 2004 kein gesetzliches Sterbegeld mehr.

Das heißt, die Angehörigen des Verstorbenen müssen sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit der Bestattung entstehen, selbst übernehmen. Es ist daher beruhigend zu wissen, dass hierfür vorgesorgt wurde. Eine finanzielle Entlastung für die Hinterbliebenen bietet die Sterbegeldversicherung durch die Auszahlung einer festgelegten Versicherungssumme an die Angehörigen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass in jedem Fall die nötigen finanziellen Mittel vorhanden sind, um eine würdige Beisetzung durchzuführen.

Was leistet die Versicherung?

Die Sterbegeldversicherung zahlt im Todesfall eine Geldleistung aus. Die Bezugsperson ist damit in der Lage, die anfallenden Bestattungskosten zu begleichen. Dazu gehören neben der eigentlichen Bestattung auch die Durchführung einer Leichenschau sowie die amtlichen Gebühren für Todesbescheinigung und Erbschein. Ebenso müssen Trauerkarten, Blumenkränze und Grabstein bezahlt werden. Im Prinzip erlaubt der Abschluss einer Sterbegeldversicherung nicht nur die finanzielle Entlastung von Angehörigen, sondern auch eine gewisse Mitbestimmung bei der eigenen Bestattung. Laut Stiftung Warentest betragen die reinen Bestattungskosten durchschnittlich zwischen 6.000 und 8.000 Euro ("Spezial Bestattung", Oktober 2016). Mit 7.500 Euro sind alle anfallenden Kosten in den meisten Fällen abgedeckt:

Bestattungskosten*ErdbestattungFeuerbestattung
Friedhofsgebühren1.680 €1.085 €
Bestatterleistung (inkl. Urkunden)1.820 €1.770 €
Steinmetz3.110 €1.930 €
Trauerfeier720 €680 €
Gärtnerleistung600 €370 €
Gesamt7.930 €5.835 €
* Durchschnittliche Angaben nach Stiftung Warentest
("Spezial Bestattung", Oktober 2016)

Wichtige Details der Versicherung

Die genaue Versicherungsleistung hängt von verschiedenen Details ab. Vollständiger Versicherungsschutz besteht häufig erst nach einer bestimmten Wartezeit. Innerhalb dieser Frist erfolgt nur eine eingeschränkte Auszahlung. Ausgenommen davon ist der Tod durch einen Unfall, manche Versicherungsunternehmen zahlen in diesem Fall sogar die doppelte Summe aus. Möchten Sie einen Tarif ohne Wartezeit abschließen, müssen Sie in der Regel eine Gesundheitserklärung abgeben, in der gewisse Krankheiten vor Vertragsbeginn ausgeschlossen werden.

Die Beitragshöhe richtet sich grundsätzlich nach der Versicherungssumme und dem Alter der versicherten Person bei Vertragsabschluss. Sollten von der Versicherung kalkulierte Kosten oder Risiken geringer ausfallen oder höhere Zinsen erwirtschaftet werden, entstehen Überschüsse. Diese können den monatlich zu zahlenden Beitrag mindern oder die Versicherungssumme im Todesfall erhöhen.

Die Sterbegeldversicherung gehört zu den Kapitallebensversicherungen und ist nicht mit der Risikolebensversicherung zu verwechseln. In beiden Fällen sollen Angehörige in einem Todesfall abgesichert werden. Der Todesfallschutz gilt in einer Risikolebensversicherung allerdings nur befristet, in der Sterbegeldversicherung dagegen lebenslang. Darüber hinaus gibt es weitere wichtige Unterschiede.

Tipp: Wenn Sie Ihre Angehörigen finanziell für den Todesfall absichern und für die eigene Bestattung vorsorgen möchten, gelangen Sie mit unserem einfachen und kostenfreien Online-Vergleich zur optimalen Sterbegeldversicherung.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.