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Was ist Sterbegeld?

Bei einem Todesfall im Familien- oder Bekanntenkreis müssen sich die Hinterbliebenen neben ihrer Trauer auch mit den finanziellen Fragen beschäftigen. Wenn jemand stirbt, müssen die Kinder oder der Ehepartner sämtliche Bestattungskosten von ihren eigenen Ersparnissen bezahlen. Darüber hinaus kann es passieren, dass Ihr letzter Weg ganz anders aussieht, als Sie es sich eigentlich wünschen würden. Das Sterbegeld dient dazu, die Hinterbliebenen im Todesfall eines Angehörigen zu entlasten und die anfallenden Kosten einer Bestattung und der Trauerfeier abzudecken.

 

Bezahlt die Krankenkasse Sterbegeld?

Bis zum Jahr 2004 gehörte das Sterbegeld zu den verbindlichen Leistungen der Krankenkassen, mittlerweile hat der Arbeitnehmer allerdings keinen gesetzlichen Anspruch mehr darauf. Mit einem Sterbegeld, das bis zu diesem Zeitpunkt bei ca. 525 € lag (§ 58, 59 SGB V), konnten in den wenigsten Fällen alle Bestattungskosten gedeckt werden. Die Kosten einer Bestattung liegen in der Regel zwischen 7.000 und 8.000 Euro.

 

Wer bekommt noch Sterbegeld?

Seit dem 1. Januar 2004 ist das Sterbegeld gesetzlich nicht mehr für die Allgemeinheit vorgesehen. Ohne eine Sterbegeldversicherung haben nur vereinzelte Personengruppen dennoch Anspruch auf Sterbegeld.

Dabei handelt es sich um:

  • Beamte
  • Kriegsopfer und weitere Berechtigte gemäß Bundesversorgungsgesetz
  • Durch Arbeitsunfall oder Berufskrankheit Verstorbene
  • Arbeitnehmer mit speziell festgelegten Vertragsleistungen

 

Ist Sterbegeld steuerfrei?

Häufig herrschen unterschiedliche Meinungen darüber, ob Sterbegeld steuerpflichtig oder steuerfrei ist. Um diese Frage beantworten zu können, muss zunächst geklärt werden, aus welchem Zusammenhang die Hinterbliebenen Sterbegeld erhalten haben.

Eine gesamte Versteuerung des Sterbegeldes tritt dann ein, wenn die Auszahlung betrieblich vereinbart wurde oder es sich um das Sterbegeld von Beamten handelt. Die Steuerhöhe hängt in diesem Fall von der Steuerklasse des jeweiligen Empfängers ab. Im Gegensatz dazu gibt es im Todesfall auch steuerfreie Auszahlungen, wenn es sich um Sterbegeldversicherungen handelt.

 

Das Sterbegeld unterliegt nicht der Sozialversicherungspflicht – somit werden keine Krankenkassen- und Rentenbeiträge fällig.

 

Wie hoch ist das Sterbegeld für Beamte?

Bei einem Todesfall eines Beamten sind die Hinterbliebenen nach wie vor von der derzeitigen Rechtslage begünstigt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Beamte zum Todeszeitpunkt noch aktiv oder bereits im Ruhestand war. Laut § 18 des Beamtenversorgungsgesetzes (BeamtVG) steht den Hinterbliebenen des Beamten im Todesfall Sterbegeld zu. Die Höhe der Zahlung entspricht einer Einmalzahlung in Höhe von zwei Monatsbezügen. Befand sich der Verstorbene bereits im Ruhestand, so erhalten die Hinterbliebenen zwei Ruhegehälter. Die Bezüge stehen grundsätzlich dem Ehe- bzw. Lebenspartner sowie Kindern und Enkelkindern zu. Beachten Sie, dass es in manchen Fällen trotzdem sinnvoll sein kann, eine zusätzliche private Absicherung abzuschließen. Das ist vor allem bei geringverdienenden Beamten eine Überlegung wert!

 

Gibt es alternative Absicherungen?

Als hinterbliebene Ehepartner bzw. Lebenspartner können Sie bei der gesetzlichen Rentenversicherung finanzielle Unterstützung erlangen. Denn Sie haben in diesem Fall Anspruch auf die sogenannte Witwen- bzw. Witwerrente. Im „Sterbevierteljahr”, also den ersten drei Monaten nach dem Todesfall, entspricht der Betrag dabei der Höhe der Rente der verstorbenen Person. Anschließend sinkt Ihr Rentenanspruch auf 55 Prozent, in bestimmten Fällen auf 60 Prozent. Verstirbt die versicherte Person an einer Berufskrankheit oder einem Arbeitsunfall, unterstützt Sie die gesetzliche Unfallversicherung mit etwa 5.000 Euro. Die private Unfallversicherung zahlt Ihnen, im Falle eines Todes durch einen Unfall, die entsprechend vereinbarte Summe aus. In einzelnen Fällen, hauptsächlich im öffentlichen Dienst, können Sie auch vom Arbeitgeber mit einem Sterbegeld rechnen. Erkundigen Sie sich hierzu am besten direkt bei Ihrem Arbeitgeber.

 

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Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.