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Statistik: Lebenserwartung sinkt um rund ein halbes Jahr

München, 29.7.2022 | 12:16 | mst

Neugeborene Kinder hatten im Jahr 2021 eine geringere Lebenserwartung als noch 2019. Laut dem Statistischem Bundesamt ist der Wert wegen Corona gesunken – im Osten Deutschlands deutlicher als im Westen.

Neugeborene Zwillinge auf einer DeckeNeugeborene Zwillinge auf einer Decke: Seit Corona ist die Lebenserwartung in Deutschland gesunken.
In Deutschland ist die durchschnittliche Lebenserwartung seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich gesunken. Für neugeborene Mädchen lag sie laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2021 bei 83,2 Jahren, für Jungen bei 78,2 Jahren. Im Vergleich zu 2019 – dem letzten Jahr vor Ausbruch von Corona – hat sich die Lebenserwartung damit bei den Mädchen um 0,4 Jahre, bei den Jungen um 0,6 Jahre verringert.
 
„Hauptgrund für diese Entwicklung sind die außergewöhnlich hohen Sterbefallzahlen während der Coronawellen“, schreiben die Statistiker zur Begründung. Die Entwicklung der Lebenserwartung sei für Zeitvergleiche besonders gut geeignet, da sie Veränderung der Sterblichkeit anzeige, die von der Altersstruktur unabhängig seien.

Besonders starker Rückgang in Ostdeutschland

Besonders deutlich war der Rückgang der Lebenserwartung in Ostdeutschland: Hier ging der Durchschnittswert für Jungen um 1,3 Jahre, für Mädchen um 0,9 Jahre zurück. Im Westen lag der Rückgang dagegen bei 0,4 sowie 0,3 Jahre. Die ostdeutschen Bundesländer waren ab der zweiten Welle von der Corona-Pandemie besonders betroffen gewesen.
 
Vor Corona war die Lebenserwartung in Deutschland immer weiter angestiegen. Die Zahl der Sterbefälle legte – wegen eines wachsenden Anteils älterer Menschen – jährlich um rund ein bis zwei Prozent zu. In 2020 stiegen die Todesfälle jedoch um fünf Prozent, im Jahr 2021 um vier Prozent.
 
Für die beiden Jahre 2020 und 2021 geht das Statistische Bundesamt von rund 70.000 bis 100.000 zusätzlichen Todesfällen aus. Beim Robert-Koch-Institut wurden in dieser Zeit knapp 115.000 Todesfälle wegen Covid-19 registriert. Die Statistiker vermuten, dass die Corona-Maßnahmen wie Abstand halten und das Tragen von Masken dafür gesorgt haben könnten, dass es weniger Tode wegen anderer Infektionskrankheiten gab – beispielsweise der Grippe.

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