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Risikolebensversicherung: Corona lässt Versicherungssummen steigen

München, 26.4.2021 | 07:29 | mst

Die Corona-Pandemie wirkt sich auf die Risikolebensversicherung aus. Die durchschnittliche Versicherungssumme hat sich bei den CHECK24-Kunden erhöht. Es versichern sich mehr Menschen mit höherem Einkommen – und solche mit einem erhöhten Infektionsrisiko.
 

Vater und kleiner Sohn mit Atemschutz-Maske.Vater und Sohn mit Maske: Seit Ausbruch der Corona-Pandemie vereinbaren Verbraucher höhere Todesfallsummen.
Es gibt einen Corona-Effekt bei der Risikolebensversicherung: Die durchschnittliche Versicherungssumme der über CHECK24 abgeschlossenen Verträge ist im Jahr 2020 um acht Prozent auf 205.000 Euro gestiegen. 2019 lag die durchschnittliche Summe noch bei 190.000 Euro. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Kundendaten durch CHECK24.
 
„Besonders groß war die Steigerung der abgeschlossenen Versicherungssummen während der ersten Corona-Welle“, sagte Björn Zollenkop, Geschäftsführer Vorsorgeversicherungen bei CHECK24. „Im März 2020 stieg die durchschnittliche abgeschlossene Versicherungssumme zwölf Prozent über das Vorjahresniveau. In vielen Beratungsgesprächen hat sich gezeigt, dass die Kunden genauer über den Finanzbedarf ihrer Familie im Fall der Fälle nachgedacht haben als zuvor.“

Mehr Menschen mit höherem Einkommen und Corona-Risiko schließen ab

Zu der Steigerung hat beigetragen, dass vermehrt Menschen mit vergleichsweise hohem Einkommen eine Versicherung abgeschlossen haben – etwa Bankkaufleute, IT-Spezialisten oder Steuerberater.
 
Außerdem gab es eine erhöhte Nachfrage bei Menschen, die wegen ihres Berufs einem größeren Corona-Risiko ausgesetzt sind wie Ärzte, Verkäufer, Lehrer oder Polizisten.
 
Eine Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall eine vereinbarte Versicherungssumme aus. Als Faustregel gilt, dass die Versicherungssumme mindestens das drei- bis fünffache Bruttojahreseinkommen des Versicherten betragen sollte.

Versicherungssumme für den Todesfall sollte hoch genug sein

Um Angehörige abzusichern, sollte die Summe allerdings so hoch gewählt sein, dass damit die Kosten für den Lebensunterhalt eine bestimmte Zeit lang gedeckt werden können.
 
Daher sollten sich Verbraucher vor Abschluss einer Versicherung einen Überblick verschaffen, welche finanziellen Mittel sie benötigen. Dabei sollten laufende Kosten berücksichtigt werden, aber auch offene Kredite, Kosten für die Ausbildung der Kinder oder ein Sparanteil für die Altersvorsorge.
 
Weitere Informationen:
Pressemeldung von CHECK24 (PDF)

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