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Zahlen des Statistischen Bundesamts: Wenn die Zahnbehandlung aus Geldmangel verschoben wird

München, 2.9.2016 | 12:06 | mst

Selbst in Deutschland gehen viele Menschen nicht zum Zahnarzt, obwohl dies notwendig wäre. In fast jedem zweiten Fall hat dies finanzielle Gründe.
 

Junge Frau auf Behandlungsstuhl beim ZahnarztEinige Menschen scheuen den Besuch beim Zahnarzt - auch aus finanziellen Gründen.
Das geht aus der aktuellen Veröffentlichung „Leben in Europa“ des Statistischen Bundesamts hervor. Demnach verzichteten in Deutschland im Jahr 2014 knapp 2,6 Millionen Personen auf einen Zahnarztbesuch, obwohl dieser nach ihrer eigenen Einschätzung notwendig gewesen wäre.
 
Fast jeder Zweite (48 Prozent) verzichtete auf den Gang zum Arzt aus finanziellen Gründen. Terminliche Gründe führten 8 Prozent der Befragten an. Knapp 44 Prozent verzichteten aus anderen Gründen: etwa wegen zu langer Wartezeiten, einem zu weiten Weg zur Praxis oder aus Angst vor der Behandlung.
 

Linke fordern Abschaffung der Zuzahlungen für Zahnersatz

Die Linken nahmen diese Zahlen zum Anlass, die Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung zu kritisieren. „Es ist skandalös, dass Menschen notwendige Behandlungen aus Angst vor hohen Kosten nicht durchführen lassen oder aufschieben“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Sabine Zimmermann.
 
„Die Eigenanteile für medizinisch notwendigen oder höherwertigen Zahnersatz können viele Menschen nicht aufbringen“, so Zimmermann. Das Zuschusssystem beim Zahnersatz sorge dafür, dass man einkommensschwache Menschen am Zustand ihrer Zähne erkennen könne.
 
Die Linken-Politikerin forderte daher, die gesetzlichen Zuzahlungen auch für Zahnbehandlungen und Zahnersatz abzuschaffen. Medizinisch notwendiger Zahnersatz in guter Qualität müsse für die Patienten kostenfrei sein.

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