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Studie: Schlechte Zahnversorgung im Pflegeheim

München, 26.11.2014 | 13:56 | mst

Die Zahnversorgung für pflegebedürftige Menschen in Deutschland ist mangelhaft. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Pflegereport, den die Barmer GEK am Dienstag vorgestellt hat. Demnach sinkt die zahnmedizinische Versorgung mit der Pflegestufe. Rund 30 Prozent der nicht-pflegebedürftigen Menschen wurden im Jahr 2012 von einem Zahnarzt behandelt. Bei Menschen mit der Pflegestufe drei war der Anteil hingegen nur halb so hoch (16,5 Prozent).
 

Pflegerin mit Bewohnerin eines PflegeheimsStudie: Die zahnmedizinische Versorgung im Pflegeheim ist schlecht.
Vor allem Menschen in Pflegeheimen würden einen noch leichteren Zugang zu zahnmedizinischer Versorgung benötigen, sagte Rolf-Ulrich Schlenker, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Barmer GEK. Hier könnten etwa Schwerpunktpraxen für Pflegedürftige helfen. Schlenker begrüßte, dass die zahnmedizinische Betreuung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen durch das ab dem kommenden Jahr geltende Versorgungsstärkungsgesetz verbessert werde.
 
Nach Angaben der Krankenkasse waren mehr als die Hälfte aller Pflegeheim-Bewohner in den vergangenen zwei Jahren nicht bei einem Zahnarzt. Studien würden zeigen, dass der letzte Zahnarztbesuch für einzelne Bewohner sogar Jahrzehnte zurückliege. Dem Pflegereport zufolge könnte eine mögliche Ursache für die Unterversorgung in den aktuellen zahnmedizinischen Behandlungsleitlinien liegen, die kaum auf ältere und pflegebedürftige Menschen eingingen.
 
Gleichzeitig gibt es immer mehr Pflegebedürftige in Deutschland. Im vergangenen Jahr nahm ihre Zahl um 3,5 Prozent auf 2,5 Millionen zu. Die Autoren des Pflegereports prognostizieren, dass die Zahl bis zum Jahr 2050 auf 4,5 Millionen ansteigt. Hier zeigen sich jedoch regionale Unterschiede: Während die Zahl der Pflegebedürftigen in Sachsen-Anhalt im Zeitraum 2010 bis 2050 um 57 Prozent steigen soll, wird für Baden-Württemberg eine Zunahme um 113 Prozent erwartet.
 

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