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Frühuntersuchungen sollen Karies bei Kleinkindern eindämmen

München, 7.2.2014 | 16:22 | kro

 
Die Bundeszahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) fordern drei systematische zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen für Kleinkinder zwischen dem sechsten und 30. Lebensmonat. Das geht aus dem Konzept „Frühkindliche Karies vermeiden“ beider Organisationen hervor. Es bestehe Handlungsbedarf, da Zahnschäden bei kleinen Kindern ein zunehmend größeres Problem darstellen, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Freitag. Auch der Bundesverband der Kinderzahnärzte, der Deutsche Hebammenverband und die Universität Greifswald hatten an dem Konzept mitgearbeitet.
 

Kleinkind mit ZahnbürsteDie Bundeszahnärztekammer und KZBV fordern eine zahnärztliche Kariesprävention für Kleinkinder.
Die Tests sollen dem Entwurf zufolge im „Gelben Heft“ für ärztliche Kinderuntersuchungen dokumentiert werden. Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung sind zahnmedizinische Maßnahmen zur Früherkennung derzeit erst ab dem 30. Lebensmonat vorgesehen. Das sei eindeutig zu spät, sagte KZBV-Vorstand Wolfgang Eßer. Dem Konzept zufolge ist Karies die häufigste chronische Erkrankung von Kindern im Vorschulalter.

Eine zahnärztliche Betreuung zur Kariesprävention ist laut Eßer bereits ab dem ersten Milchzahn wichtig – diese Versorgungslücke könne mit dem neuen Konzept geschlossen werden. Dadurch könne Karies bei Kindern frühzeitig erkannt, schmerzfrei behandelt und im Anfangsstadium sogar ausgeheilt werden. Nach Einschätzung der Autoren müssten zudem auch Eltern verstärkt über zahnfreundliche Ernährung und die richtige Mundhygiene aufgeklärt werden.

Die Entwickler des neuen Präventionskonzeptes haben es sich laut der Mitteilung zum Ziel gesetzt, dass bis 2020 mindestens 80 Prozent der 6-Jährigen kariesfrei sind. Daher werde der Fokus auf die Zielgruppe der Kleinkinder gelegt. Der frühzeitige Verlust von Milchzähnen infolge der sogenannten Nuckelflaschenkaries beeinträchtige das Kauvermögen und behindere die Entwicklung der Sprache sowie der bleibenden Zähne.
 

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