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Ersteinstufung in der Kfz-Versicherung

Lesezeit 1 Min.
aktualisiert am 14.07.2020

Eine Ersteinstufung nimmt die Kfz-Versicherung vor, wenn eine Person das erste Mal ein Fahrzeug versichert.

Dargestellt wird die Einstufung anhand von Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen). Diese werden in der Kfz-Haftpflicht und der Vollkaskoversicherung vergeben. Sie sind beitragsrelevant.

Ersteinstufung Fahranfänger

Fahranfänger haben noch keine Fahrpraxis. Sie erhalten in aller Regel eine Ersteinstufung in die SF-Klasse 0. Damit verbunden ist meist ein hoher Risikoaufschlag beim Kfz-Versicherungsbeitrag.

Ersteinstufung bei Fahrpraxis

Wer den Führerschein seit mindestens drei Jahren besitzt, wird normalerweise besser eingestuft. Der Versicherungskunde startet dann in der SF-KLasse 1/2.

Ersteinstufung bei Zweitwagen

Wer ein Zweitfahrzeug versichern möchte, fängt mit diesem nicht bei 0 an. Eine einheitliche Ersteinstufung existiert zwar nicht. Üblich ist jedoch eine Einstufung des Zweitwagens zwischen der SF-Klasse 1/2 und 3. Einige Kfz-Versicherer gewähren sogar situationsabhängig für den Zweitwagen eines Versicherungsnehmers die gleiche Einstufung wie für das Erstfahrzeug.

Ersteinstufung bei Kfz-Versicherungswechsel

Bei einem Wechsel der Kfz-Versicherung berücksichtigt der neue Anbieter die bisherige Schadenfreiheitsklasse bei der Ersteinstufung.

Sondereinstufungen durch die bisherige Kfz-Versicherungsgesellschaft - beispielsweise durch einen Rabattretter oder Rabattschutz - werden in der Regel aber nicht übernommen.

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Michael Langenwalter

Redakteur Michael Langenwalter

Der Motorjournalist ist Experte im Bereich der Kfz-Versicherung sowie Fachmann für Pkw-Neuheiten.

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