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Regional- und Typklasse bestimmen wesentlich den Kfz-Versicherungsbeitrag. Welche großen Städte für Autofahrer besonders teuer sind, sehen Sie in unserer Bildergalerie. Platz 1 ist das teuerste Pflaster.

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Berlin

Berlin Platz 1

Augsburg

Augsburg Platz 2

Hamburg

Hamburg Platz 3

München

München Platz 4

Wiesbaden

Wiesbaden Platz 5

Nürnberg

Nuernberg Platz 6

Essen

Essen Platz 7

Gelsenkirchen

Gelsenkirchen Platz 8

Aachen

Aachen Platz 9

Frankfurt am Main

Frankfurt am Main Platz 10

Düsseldorf

Duesseldorf Platz 11

Wuppertal

Wuppertal Platz 12

Köln

Koeln Platz 13

Mannheim

Mannheim Platz 14

Kassel

Kassel Platz 15

Mönchengladbach

Moenchengladbach Platz 16

Leipzig

Leipzig Platz 17

Dresden

Dresden Platz 18

Oberhausen

Oberhausen Platz 19

Bochum

Bochum Platz 20

Platzierung ermittelt anhand von Indexwerten für Kfz-Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko. Quelle GDV

Regionalklassen in Deutschland

Sie werden von Ihrer Kfz-Versicherung jedes Versicherungsjahr neu in der Regionalklasse eingestuft. Für die Berechnung ist Ihr Wohnort wichtig.

Die Bezugsgröße sich die 415 Zulassungsbezirke in Deutschland. Entscheidend sind vor allem Anzahl und Kosten aller dort aufgetretenen Pkw-Schäden in den vergangenen fünf Jahren.

Das Ergebnis der Auswertung ist ein Indexwert. Der Mittelwert liegt bei 100 Prozent. Regionen mit vergleichsweise wenigen Schäden haben einen Indexwert unter 100, Gebiete mit vielen Schäden einen höheren und damit schlechteren Indexwert.

Anhand des Indexwertes wird der Bezirk einer Regionalklasse zugeordnet. Es gibt:

In der Kfz-Haftpflichtversicherung spielen bei der Regionalklassenstatistik nur die verschuldeten Unfälle der Versicherten eine Rolle, die die Assekuranz bezahlt hat. In die Kaskoversicherung werden die Folgen etwa von Wildunfällen, Autodiebstahl, Elementarschäden, Vandalismus und Eigenschäden der Versicherungsnehmer berücksichtigt.

Schadenanalyse nach Postleitzahl

Die meisten Kfz-Versicherer erfassen die Schäden mittlerweile nach der Postleitzahl und damit noch genauer. auf die Postleitzahl genau. Deshalb kann es sein, dass Kunden einer Kfz-Versicherung entlang einer langen Straße, die durch mehrere Postleitzahlenbezirke führt, bei ansonsten gleichen Versicherungsbedingungen unterschiedliche Beiträge zahlen.

Regionalklassen 2017

Die Regionalklassen gibt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) immer Anfang September bekannt.

Einstufung Kfz-Haftpflicht 2017

Gut 6,3 Millionen Autofahrer in Deutschland müssen für die Kfz-Haftpflicht künftig weniger Geld ausgeben. Für etwa 4,8 Millionen wird die Pflichtversicherung teurer. Für 28,5 Millionen Kfz-Haftpflichtversicherte ändert sich 2017 nichts.

Einstufung Kaskoversicherung 2017

Kaum Veränderungen gibt es in der Teil- und Vollkaskoversicherung. Laut dem GDV bleiben die Regionalklassen in der Kaskoversicherung für 85 Prozent der Versicherten gleich - das sind rund 33 Millionen Kaskoversicherte.

Typklassen in Deutschland

Bei der Typklasse eines Automodells unterscheiden die Kfz-Versicherungen zwischen Haftpflicht (16 Typklassen), Teilkasko (24 Typklassen) und Vollkasko (25 Typklassen).

Existieren für ein Fahrzeugmodell keine Vergleichswerte aus den Vorjahren - weil es beispielsweise neu auf dem Markt oder ein Importwagen ist - erfolgt die Einstufung in die Typklasse anhand eines vergleichbaren Modells. Die niedrigste Typklasse 10 erhalten meist nur Oldtimer.

Typklassen 2017

Starke Veränderungen in den Typklassen um mehr als eine Klasse herauf oder herunter gibt es laut GDV für das Jahr 2017 nur für ein bis drei Prozent der insgesamt rund 27.000 typisierten Automodelle.

Einstufung Typklasse Haftpflicht 2017

Diese Pkw-Modelle haben sich unter anderem um mehrere Typklassen verbessert oder verschlechtert.

  • Subaru Forester 2.0 zwei Klassen besser
  • Kia Carens 1.7 CRDI um vier Klassen schlechter

Einstufung Typklasse Kaskoversicherung 2017

Diese Automodelle wurden beispielhaft besser beziehungsweise schlechter als im Vorjahr eingestuft.

Teilkaskoversicherung:

  • Fiat 500 1.2 zwei Klassen besser
  • Ford Mondeo 2.0 Fließheck um zwei Klassen schlechter

Vollkaskoversicherung:

  • Nissan Qashqai 1.2 zwei Klassen besser
  • BMW 218i Active Tourer um drei Klassen schlechter

Ermittlung der Typ- und Regionalklasse

Wie die Regional- und Typklassen für das eigene Auto ausfallen, hängt von der statistischen Schadenshäufigkeit des Pkw-Modells (bei der Typklasse) und den Schadenszahlen am Wohnort des Halters (bei der Regionalklasse) ab. Dafür werden unter anderem die Schadens- und Unfallbilanzen der Kfz-Versicherer berücksichtigt.

Die vom GDV veröffentlichten Eingruppierungen sind für die Versicherungsgesellschaften unverbindliche Empfehlungen und können daher auch davon abweichen. In der Regel sind die jeweilige Typ- und Regionalklasse auf der Beitragsrechnung vermerkt.

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.