Jetzt Punkteteilnehmer werden: 5 € sichern
Ihr Browser wird nicht mehr unterstützt.
Damit Sie auch weiterhin schnell und sicher auf CHECK24 vergleichen
können, empfehlen wir Ihnen einen der folgenden Browser zu nutzen.
Trotzdem fortfahren
Sie sind hier:
{{ infoText }}
{{ badgeIcon }}

Regionalklassen 2023

Was sind Regionalklassen?

Mit der Regionalklasse wird berechnet, wie wahrscheinlich ein Versicherungsschaden des Autos an Ihrem Wohnort ist.

Preisunterschied: Je höher die Regionalklasse ist, desto höher sind die Kosten für Ihre Kfz-Versicherung.

Oft wird die Regionalklasse anhand eines Postleitzahlenbezirkes gebildet. Das kann in Großstädten besonders krasse Folgen haben. 

In Berlin etwa unterscheiden sich laut einer aktuellen Betrachtung von CHECK24 die Beiträge um 16 Prozent, in Hamburg um 15 Prozent und in Köln um 10 Prozent.

Kann ich bei den Regionalklassen sparen?

Das ist kaum möglich, da die Regionalklasse Ihres Autos von Ihrem Wohnort abhängt. Um eine bessere Regionalklasse zu bekommen, müssten Sie umziehen.

Umso wichtiger ist es daher, Kfz-Versicherungen zu vergleichen, um preiswerte Tarife zu finden.

Nutzen Sie dafür den Kfz-Versicherungsrechner von CHECK24.

Hier finden Sie wirklich günstige Angebote, mit denen Sie viel Geld sparen können.

Schlechtere Regionalklasse – Kann ich die Autoversicherung kündigen?

Ja - stuft die Versicherung Ihr Auto in eine höhere Regionalklasse und zahlen Sie dadurch mehr Beitrag als bisher, haben Sie aufgrund der Verschlechterung ein Sonderkündigungsrecht. Den Vertrag dürfen Sie dann innerhalb von 1 Monat außerordentlich beenden.

Alles zur Sonderkündigung der Kfz-Versicherung inklusive Sonderkündigungsrechner finden Sie hier

Bitte beachten Sie: Wenn sich die Regionalklasse durch einen Umzug verschlechtert, ist das kein Sonderkündigungsgrund.

Welche Regionalklasse hat mein Auto?

Die Regionalklasse für die Kfz-Haftpflicht sowie für Voll- und Teilkasko Ihres Autos ermitteln Sie mit der Regionalklassen-Abfrage des GDV. Dafür sollten Sie Ihren Zulassungsbezirk wissen.

Die aktuelle Regionalklasse Ihres Autos steht auch auf Ihrer letzten Beitragsrechnung.

Wie werden Regionalklassen festgelegt?

Regionalklassen Faktoren für die Berechnung

 

In der Kfz-Haftpflichtversicherung wird das Fahrverhalten der Autofahrer des Zulassungsbezirkes berücksichtigt. Analysiert wird die Anzahl der Versicherungsschäden bezogen auf die Anzahl und Art der zugelassenen Autos. Auch die Schadenhöhe ist relevant.

Für die Vollkasko und Teilkasko werden außerdem die Diebstahlhäufigkeit, Sturm- und Hagelschäden, die Anzahl der Wildunfälle oder auch Vandalismusschäden mit eingerechnet.

Das Ergebnis ist ein Indexwert. Der Bundesdurchschnitt hat den Wert 100. Hat eine Zulassungsregion eine bessere Schadensbilanz und somit einen niedrigeren Indexwert, erhält sie eine bessere, sprich niedrigere Regionalklasse. Bei einer schlechteren Schadensbilanz fällt die Regionalklasse entsprechend schlechter, sprich höher aus.

Es werden die vergangenen 5 Jahre betrachtet. Zulassungsbezirke mit einem ähnlichen Ergebnis erhalten die gleiche Regionalklasse.

Ab wann gelten die neuen Regionalklassen?

Die Regionalklassen werden jährlich von einem unabhängigen Gutachter neu berechnet. Der GDV veröffentlicht die Regionalklassenstatistik im Spätsommer.

Für Neuverträge gelten die neuen Regionalklassen ab dem 1. Oktober.

Bei bestehenden Verträgen wird die überarbeitete Regionalklasseneinteilung erst zum folgenden Versicherungszeitraum – üblicherweise ab dem 1. Januar – angewandt.

Wie viele Regionalklassen gibt es?

Regionalklassen werden sowohl für die Kfz-Haftpflichtversicherung als auch für die Kaskoversicherungen ermittelt. In der Kfz-Haftpflicht gibt es 12 Klassen, in der Vollkasko 9 Klassen und in der Teilkasko 16 Klassen.

  Haftpflicht Teilkasko Vollkasko
Anzahl Regionalklassen 12 Klassen 16 Klassen 9 Klassen
Bundesdurchschnitt R 6 R 7 R 4

Die Regionalklassen werden für die 412 Zulassungsbezirke in Deutschland ermittelt. Diese Einteilung verfeinern viele Kfz-Versicherer und stufen Automodelle anhand der Postleitzahl (erste Wohnadresse) des Halters ein.

Laut einer CHECK24-Beispielberechnung von August 2022 macht diese Differenzierung etwa in Berlin je nach Postleitzahlgebiet einen Beitragsunterschied von bis zu 208 Euro aus.

Regionalklassen 2023 – was ändert sich?

Im Jahr 2023 bleiben in der Kfz-Haftpflicht die Regionalklassen in 244 Zulassungsbezirken mit rund 26,8 Millionen Pkw nahezu unverändert. Dies ist die absolute Mehrheit der in Deutschland zugelassenen Autos.

Eine bessere Regionalklasse als im Jahr 2022 erhalten 67 Bezirke mit 5,5 Millionen Pkw.

Eine schlechtere Regionalklasse als im Vorjahr gibt es in 101 Bezirken mit etwa 10,1 Millionen Pkw.  

Quelle: https://www.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/regionalklassen-2021-medieninformation-69824/
Regionalklasse 2023 Zulassungsbezirke Pkw
Unverändert 244 26,8 Millionen
Besser 67 5,5 Millionen
Schlechter 101 10,1 Millionen

Wo ist es teuer, wo günstig?

Niedrige, günstige Regionalklassen gibt es vor allem in ländlichen Gebieten und in recht dünn besiedelten Bundesländern mit vergleichsweise geringem Straßenverkehr – beispielsweise Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen sowie Mecklenburg-Vorpommern. Der deutschlandweit günstigste Zulassungsbezirk in der Kfz-Haftpflicht ist 2023 der Bezirk Elbe-Elster in Brandenburg.

Hohe, also teure Regionalklassen gibt es besonders in den Großstädten sowie in Teilen Bayerns. Das liegt daran, dass das Risiko für Unfälle durch ein höheres Verkehrsaufkommen deutlich ansteigt.

Spitzenreiter bei den Zulassungsbezirken ist auch im Jahr 2023 Berlin.

Antworten auf Ihre Fragen

Kann ich das Auto am Zweitwohnsitz anmelden und versichern?

Nein, das ist nicht mehr erlaubt. Fahrzeuge müssen am Erstwohnsitz gemeldet sein.

Muss ich einen Umzug melden?

Ja, einen Umzug müssen Sie sowohl der Versicherung als auch der neuen Gemeinde melden. Von der Kfz-Versicherung bekommen Sie eine aktualisierte eVB-Nummer. Diese brauchen Sie für die Ummeldung des Fahrzeuges bei der Zulassungsstelle Ihres neuen Wohnortes. Die Kfz-Ummeldung muss „unverzüglich” erfolgen. Eine genaue Frist gibt es nicht. 2 Wochen bis 1 Monat sind in der Regel kein Problem. Danach kann ein Bußgeld bis zu 100 Euro fällig werden.

Michael Langenwalter

Autor: Michael Langenwalter

Motorjournalist mit den Stationen AC Verlag, Autogazette und BILD. Seit 2015 unser Experte für alle Pkw und die Kfz-Versicherung. Kontakt: michael.langenwalter@check24.de

CHECK24 Bewertungen

Kfz-Versicherung
5 / 5
11.589 Bewertungen
(letzte 12 Monate)
Hinweis: CHECK24 übernimmt keine Garantie für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Die Inhalte unserer Artikel sind sorgfältig und nach bestem Wissen ausgesucht und zusammengestellt. Sie dienen als Inspiration für unsere Leser, stellen Empfehlungen der Redaktion und in keinem Fall eine Rechtsberatung dar.