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Hundehaftpflichtversicherung: Fünf Tipps zur Welpenerziehung

München, 9.4.2020 | 16:39 | awo

Damit der Hund später richtig gut hört, sollten Hundehalter früh mit der Erziehung beginnen. Im besten Fall fängt man bereits im Welpenalter an, dem Vierbeiner grundlegende Verhaltensregeln beizubringen, damit es später keine bösen Überraschungen gibt. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen, Ihren Welpen erfolgreich zu trainieren.
 

drei Hundewelpen Hundewelpen sollte man früh erziehen.
Der Hund gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen. Ob Familienhund, Stadthund oder Sporthund – für jeden gibt es die perfekte Hunderasse! Doch so unterschiedlich die verschiedenen Hunderassen  vom Wesen her sein können, eines haben alle gemeinsam: Sie sollten gut erzogen sein. Damit Ihr Vierbeiner Ihnen später nicht auf der Nase herumtanzt, sollten Sie bei der Erziehung die folgenden Tipps berücksichtigen:

Individuelles Training

Genau wie der Mensch hat auch jeder Hund seinen eigenen Charakter. Klar zeichnet sich jede Hunderasse durch bestimmte Wesensmerkmale aus,  dennoch sollten Sie Ihren Hund als Individuum mit eigenen Charakterzügen betrachten. Und gerade weil Hunde individuelle Charaktereigenschaften haben, sollten Sie auch das Training sowie die Erziehung an Ihren Hund anpassen. Achten Sie darauf, wie sich Ihr Welpe bei der Erziehung verhält. Wie groß ist beispielsweise die Konzentrationsspanne und wie viel können Sie ihm gleichzeitig zumuten? Erkennen Sie die Signale, die Ihr Hund Ihnen sendet und berücksichtigen Sie diese bei der Erziehung.

Bauen Sie Vertrauen auf

Das Wichtigste in der Erziehung ist, dass der Vierbeiner Vertrauen zu Ihnen aufbaut. Deswegen sollten Sie unbedingt darauf verzichten, Gewalt oder harte Bestrafungen zu nutzen. Ein Hund lernt besser, wenn er seinem Herrchen voll und ganz vertrauen kann. Und dieses Vertrauen wird vor allem durch positive Erlebnisse aufgebaut. Nutzen Sie also Lob statt Bestrafung!

Ein Name ist wichtig

Geben Sie Ihrem Hund unbedingt einen Namen, an den er sich schnell gewöhnen kann. Nutzen Sie den Namen immer, wenn der Welpe gerade zu Ihnen sieht oder zu Ihnen kommen soll. Regiert er darauf, sollten Sie ihn belohnen. Dadurch verbindet der Vierbeiner eine positive Erfahrung mit dem Namen. Deswegen sollten Sie es anfangs unbedingt vermeiden den Namen zu nutzen, wenn Sie Ihren Hund für etwas bestrafen wollen oder mit ihm schimpfen.

Klare Befehle verwenden

Wollen Sie, dass der Hund zu Ihnen kommt, sollten Sie Ihm nicht nur einen Namen geben, sondern auch ein Wort nutzen, das dem Welpen signalisiert, wann er kommen soll. Nutzen Sie beispielsweise das Wort „hier“, um den Vierbeiner zu sich zu rufen. Dabei eignet es sich besonders, wenn Sie ihn in der Hocke empfangen und nach dem Kommen direkt loben. Lob bedeutet für den Hund wieder eine positive Erfahrung. Wichtig ist jedoch: Muten Sie der kleinen Fellnase nicht zu viel zu und üben Sie sich in Geduld.

Leckerlies helfen

Leckerlies helfen vor allem, wenn Sie Ihrem Hund „Sitz“ beibringen möchten. Nehmen Sie ein Leckerli in die Hand und nutzen Sie ein Zeichen, beispielsweise einen ausgestreckten Zeigefinger. Wenn der Hund sich auf das Leckerli und auf den Finger konzentriert, setzt er sich in der Regel von alleine hin. Jetzt sollten Sie auch das Kommando-Wort „Sitz“ benutzen. Sobald er sich hingesetzt hat, geben Sie ihm das Leckerli und loben ihn. Somit verbindet er das Zeichen und das Kommando-Wort erneut mit einem positiven Erlebnis und merkt sich dies für die Zukunft. 

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