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Heizölpreise Ölpreise und Heizölpreise unter Druck

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Die Corona-Pandemie und die politischen Geschehnisse haben deutliche Auswirkungen auf die Öl- und Heizölpreise. Momentan stehen die Preise unter Druck und sinken etwas.

Heizölpreise unter Druck
Am Montag sind die Aktien- und Rohstoffpreise aufgrund der Impfstoff-Euphorie angestiegen.

Die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" stehen bei rund 43 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet momentan 40,50 Dollar. Der Euro wird am heutigen Morgen zu Kursen um 1,1810 US-Dollar gehandelt. Die anfängliche Euphorie über die mögliche zeitnahe Zulassung eines Corona-Impfstoffes, die am Montag an den internationalen Finanzmärkten noch für stark steigende Aktien-, Rohstoff- und auch Ölpreise gesorgt hat, beflügelt die Öl- und Heizölpreise nicht mehr. Gestern gab es mit über 643.000 Neuinfektionen einen neuen Rekord und weltweit muss mit weiteren Beschränkungen gerechnet werden. Ein neuer Lockdown in der USA würde sich entsprechend auf die Ölnachfrage auswirken. Der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) brachte keine stützenden Impulse. Die Prognose zur globalen Ölnachfrage wurde für 2020 leicht nach unten, für das kommende Jahr leicht nach oben korrigiert. Die Heizöl-Notierungen sind mit weiteren Abschlägen in den Tag gestartet. Es ist ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter Heizöl zu erwarten. Vom deutlichen Anstieg der Heizölpreise von Anfang der Woche ist momentan wenig zu spüren. Die Heizölpreise befinden sich nach wie vor auf einem sehr attraktiven Niveau für eine Bestellung. Besonders, weil ab dem 1. Januar 2021 mit 9 Cent mehr pro Liter Heizöl aufgrund der CO2-Steuer und der Anpassung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent gerechnet werden muss.