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Studie: Köln hat die meisten Fälle von versichertem Leitungswasserschaden

München, 3.9.2015 | 14:30 | kro

Köln ist die deutsche Großstadt mit den meisten Fällen von versichertem Leitungswasserschaden. Dort meldet im Schnitt jeder Sechste (16,4 Prozent) innerhalb von zehn Jahren einen Leitungswasserschaden – im Bundesdurchschnitt ist es jeder Achte (12,5 Prozent). Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten vierten Teil des Generali-Risikoatlas „Haus und Wohnen“ hervor, für den das Versicherungsunternehmen rund 300.000 Schadensmeldungen im Bereich Wohngebäude- und Hausratversicherung untersucht hat.
 

überschwemmte InneneinrichtungKöln ist laut einer aktuellen Studie die deutsche Großstadt mit den meisten Leitungswasserschäden.
Ähnlich viele Leitungswasserschäden werden in Duisburg (15,8 Prozent) und Bremen (15,0 Prozent) gemeldet. Am seltensten unter den 15 untersuchten deutschen Großstädten ereignen sich versicherte Leitungswasserschäden in Stuttgart (5,8 Prozent Meldungen), Dresden und München (jeweils 5,7 Prozent).

Bei der Schadenshöhe zeichnet sich ein etwas anderes Bild: Am teuersten sind Leitungswasserschäden in Stuttgart (durchschnittliche Schadenshöhe 2.518 Euro), München (2.420 Euro) und Frankfurt am Main (2.230 Euro). Die niedrigsten Kosten nach einem Leitungswasserschaden entstehen in Dresden (1.453 Euro). Schadenshochburg Köln liegt mit einer Durchschnittsschadenshöhe von 1.657 Euro unter den 15 größten Städten auf dem zwölften Platz.
 

Im Westen gibt’s die meisten Schäden

Mit Ausnahme von Hamburg (6,3 Prozent) ist der Westen der Republik stärker von Leitungswasserschäden betroffen als der Osten. Im Saarland meldet jeder Fünfte innerhalb von zehn Jahren einen Schaden, auf Platz zwei und drei folgen Nordrhein-Westfalen (17,4 Prozent) und Rheinland-Pfalz (15,7 Prozent). Dagegen werden in Sachsen (6,8 Prozent), Berlin (7,5 Prozent) und Brandenburg (7,6 Prozent) der Wohngebäude- oder Hausratversicherung vergleichsweise selten Leitungswasserschäden gemeldet.


 

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