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Hausratversicherung allein bei Elementarschäden nicht ausreichend

München, 8.11.2010 | 16:30 | sge

Für die meisten Verbraucher gehört die Hausratversicherung zu den absolut notwendigen Policen, um ihr Hab und Gut gegen alle möglichen Schäden abzusichern. Immer wichtiger wird allerdings ein Schutz gegen Elementarschäden.

Ohne die Absicherung von Elementarschäden müssen Hausbesitzer die Schadenkosten selbst tragen.Ohne die Absicherung von Elementarschäden müssen Hausbesitzer die Schadenkosten selbst tragen.
Die beste Versicherung nützt nichts, wenn ein Schaden eintritt, der im Regulierungsumfang der Assekuranz nicht enthalten ist. So ist eine Hausratversicherung sinnvoll, um seine Wohnungseinrichtung finanziell ersetzt zu bekommen, falls es zu einer elektrischen Überspannung, einem Diebstahl oder einem Wasserrohrbruch kommt. Tritt der Schaden aber zum Beispiel durch eine Naturgewalt ein - wie durch Überschwemmung, Hochwasser oder Erdrutsch, greift die Versicherung nicht.

Sogenannte Elementarschäden bedürfen einer eigens abgeschlossenen Police. Wie wichtig eine solche Zusatzversicherung sein kann, zeigen die in letzter Zeit so gehäuft auftretenden Naturkatastrophen, die auch nicht mehr auf einzelne Regionen beschränkt sind. Erdrutsche als Folge von Starkregen zum Beispiel können Wohnungs- und Hausbesitzer in ganz Deutschland treffen. Eine Unterversicherung in diesem Bereich kann unter Umständen fatale finanzielle Folgen haben.

Einer Einschätzung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge verfügen dennoch erst 20 Prozent aller Hauseigentümer über eine entsprechende Absicherung. Dabei ist es statistisch betrachtet heutzutage sogar wahrscheinlicher, einen Hochwasserschaden zu erleiden als einen Feuerschaden. Vor allem Besitzer kürzlich sanierter und modernisierter Häuser, die bislang nur über eine klassische Gebäudeversicherung verfügen, sollten sich über einen zusätzlichen Schutz gegen Elementarschäden informieren.

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