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CHECK24-Umfrage: Deutsche schützen ihre Fahrräder kaum gegen Diebstahl

München, 1.4.2020 | 07:55 | awo

Das Fahrrad gehört immer noch zu den beliebtesten Verkehrsmitteln. Mittlerweile gibt es viele Modelle, die nicht gerade günstig sind. Umso ärgerlicher ist es, wenn das eigene Rad dann gestohlen wird. Eine Umfrage von YouGov im Auftrag von CHECK24 hat ergeben, dass Deutsche kaum Versicherungen für ihre Fahrräder abschließen. Dabei ist ein Versicherungsschutz häufig durchaus sinnvoll.

Fahrrad SonneSchützen Sie Ihr Fahrrad vor Diebstahl
Das Fahrrad am Bahnhof, vor dem Haus oder in der Stadt abzustellen kann mitunter sehr riskant sein. Nicht selten kommt es vor, dass es gestohlen wird und man auf dem Schaden sitzen bleibt. Doch nicht alle Deutschen haben einen Versicherungsschutz für das eigene Fahrrad abgeschlossen. Das ergab eine Auswertung von YouGov im Auftrag von CHECK24. Dabei kann der finanzielle Schaden, der durch den Diebstahl entsteht, ziemlich hoch sein.

Wenige Fahrradversicherungen

Laut der YouGov-Umfrage besitzen rund 70 Prozent der Deutschen ein Fahrrad. Im Vergleich dazu werden jedoch relativ wenige Versicherungen abgeschlossen, die das Rad gegen Diebstahl schützen. 54 Prozent gaben an, ihr Fahrrad nicht gegen Diebstahl versichert zu haben. 38 Prozent der Befragten haben ihr Rad immerhin durch die Hausratversicherung abgesichert. Doch lediglich vier Prozent haben eine eigenständige Fahrradversicherung.

E-Bikes sind besser versichert

Rund zehn Prozent der Befragten besitzen ein E-Bike. 50 Prozent der E-Bikes sind durch die Hausratversicherung geschützt und rund 20 Prozent aller Besitzer haben eine gesonderte Fahrradversicherung abgeschlossen. Im Verhältnis zu herkömmlichen Fahrrädern versichern Deutsche ihre E-Bikes also häufiger mit einer extra Versicherung.
Trotz der Tatsache, dass E-Bikes relativ teuer sind und ein Diebstahl durchaus großen finanziellen Schaden verursachen kann, haben 25 Prozent keinen Versicherungsschutz.

Viele Hausratversicherungen schützen

Im Versicherungsvergleich von CHECK24 sichern rund 93 Prozent der Tarife ein Fahrrad mit ab. Das E-Bike lässt sich bei 85 Prozent aller Tarife in unserem Vergleich mitversichern. Gerade die Premiumtarife der Hausratversicherung bieten häufig Schutz für ein Fahrrad oder E-Bike, ohne dass Extrakosten dafür anfallen.

Das sollten Sie beachten

Es sollte stets darauf geachtet werden, dass das Fahrrad oder E-Bike ausreichend gegen Diebstahl geschützt ist. Nutzen Sie also ein sicheres Fahrradschloss, das einen grundlegenden Schutz gegen Diebstahl bietet. Haben Sie Ihr Fahrrad nicht mit einem Schloss gesichert, greift der Versicherungsschutz meist nicht.

Schutz gegen Verschleiß und Unfall

Mit einer Vollkaskoversicherung für Ihr Fahrrad oder E-Bike können Sie den Verschleiß einzelner Teile versichern. Seien es die Bremsen, das Licht oder die Reifen. Gerade bei E-Bikes kann sich das rentieren, weil auch der Akku mitversichert werden kann. Somit schützen Sie sich gegen die Kosten, die bei einer Reparatur oder einem Austausch von Ersatzteilen entstehen.
Sollten Sie weite Fahrradtouren geplant haben, könnte sich auch ein zusätzlicher Unfall- und Pannenschutz lohnen. Im Falle eines Unfalls oder einer Panne können Sie von einem Abholservice Gebrauch machen. Außerdem decken einzelne Tarife im Notfall auch die Kosten einer nötigen Hotelübernachtung ab.

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