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CHECK24-Studie: Diese deutschen Städte bieten den meisten Wohnraum

München, 4.2.2020 | 14:02 | awo

CHECK24 hat in einer aktuellen Studie die durchschnittliche Wohnfläche der 15 größten Städte Deutschlands ermittelt. Auf dem ersten Platz landet eine Großstadt aus dem Ruhrpott, während der letzte Platz an eine Stadt aus dem Osten geht.

Großstadt_PanoramaIn Großstädten steht weniger Wohnfläche zur Verfügung.

Im Rahmen der Studie wurde sowohl die durchschnittliche Wohnfläche deutscher Großstädte sowie aller Bundesländer ausgewertet. Als Datengrundlage dienten alle Hausratversicherungen, die 2019 über CHECK24 abgeschlossen wurden. 

Es hat sich herausgestellt, dass die Wohnfläche in Abhängigkeit zur Größe der Stadt steht. Außerdem gibt es auch wesentliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Ein Bundesland steht in der Studie von CHECK24 ganz klar an der Spitze. 

Welche Stadt hat die Nase vorne?

Im Städte-Vergleich sichert sich Duisburg mit einer durchschnittlichen Wohnfläche von 76,8 m² pro Einwohner den ersten Platz. Mit 76,1 m² folgt dicht dahinter Stuttgart auf dem zweiten Platz. Die Bronzemedaille geht 2019 an Bremen. Die nordische Hansestadt bietet seinen Einwohnern durchschnittlich 75,9 m².

Auf dem letzten Platz der Auswertung landet Dresden. Die sächsische Landeshauptstadt kommt nur auf eine durchschnittliche Wohnfläche von 67,1 m². Auch in der Hansestadt Hamburg ist Wohnraum knapp: Mit lediglich 69,1 m² belegt das Nordlicht den vorletzten Platz. Auf dem 13. Platz landet die bayerische Metropole München mit gerade einmal 69,4 m². Damit liegt auch die sogenannte Weltstadt mit Herz weit unter dem bundesweiten Durchschnitt von knapp 84 m².

Das Saarland ist Spitzenreiter

Im Bundesländer-Vergleich landet das Saarland auf Platz eins. Das kleine Bundesland kommt auf eine durchschnittliche Wohnfläche von 101,8 m². Das Nachbar-Bundesland Rheinland-Pfalz sichert sich mit 97,6 m² den zweiten Platz. Die Bronzemedaille geht an Niedersachsen mit 94,4 m².

Schlusslicht unter den Bundesländern ist Hamburg mit lediglich 69,3 m². Damit liegt die Hansestadt 15 m² unter der durchschnittlichen Wohnfläche in Deutschland. Mit 70,1 m² findet sich Berlin im Vergleich auf dem vorletzten Platz wieder. Bremen bietet immerhin eine durchschnittliche Wohnfläche von 76,3 m² und landet damit auf Platz 14.

Je kleiner die Stadt, desto größer die Wohnfläche

Anhand der Studie ließ sich außerdem ein weiteres signifikantes Merkmal feststellen: Je kleiner der Wohnort, desto mehr Wohnfläche wird im Duschschnitt geboten. Während der Durchschnittswert bei Städten mit mehr als eine Millionen Einwohner bei 69,8 m² liegt, kommen Städte mit weniger als 100.000 Einwohner auf 96,1 m².  Die durchschnittliche Wohnfläche, die einzelne Einwohner zur Verfügung haben, nimmt also mit dem Anstieg der Einwohnerzahl ab.

Der Bundesländer-Vergleich hingegen zeigt deutlich, dass im Osten im Durchschnitt weniger Wohnfläche zur Verfügung steht. Hier liegt der Durchschnittswert bei 78,4 m², im Westen hingegen bei 87,6 m².

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