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Robert Koch-InstitutKrebs-Patienten leben vier Jahre länger

München, | 12:26 |

Die Zahl der Krebserkrankungen hat sich im Vergleich zu 1970 fast verdoppelt. Berücksichtigt man allerdings, dass die Deutschen immer älter werden, ist die Zahl hierzulande rückläufig.

Rauchen zählt zu den Risikofaktoren für Krebs.

Das geht aus dem ersten Bericht zum Krebsgeschehen hervor, den das Robert Koch-Institut (RKI) zusammen mit dem Bundesgesundheitsministerium am Dienstag vorgestellt hat. Danach wird ein Mensch, der an Krebs erkrankt, heute im Schnitt 74 Jahre alt – vier Jahre älter als noch im Jahr 1980.

Doppelt so viele Neuerkrankungen

Die Zahl der Neuerkrankungen hat sich zwischen 1970 und 2013 auf insgesamt 482.500 Fälle fast verdoppelt. Gleichzeitig ist die Zahl der Todesfälle von 193.000 im Jahr 1980 auf 224.000 in 2014 angestiegen. Das liegt nach Angaben des RKI vor allem daran, dass die Menschen hierzulande immer älter werden und mit steigendem Alter auch die Gefahr zunehme, an Krebs zu erkranken.

Berücksichtigt man das Alter, ist die Zahl der Erkrankungen gesunken

Rechnet man das steigende Alter heraus, ist die Zahl der Neuerkrankungen jedoch rückläufig. So erkranken mittlerweile weniger Männer an Lungenkrebs, da die Zahl der Raucher zurückgegangen ist. Laut dem RKI ist Lungenkrebs in 90 Prozent der Fälle auf das Rauchen zurückzuführen.
 
Allerdings steigt die Zahl der Erkrankungen bei Frauen weiter an – hier wirkt sich die gesunkene Zahl an weiblichen Rauchern noch nicht in der Statistik aus.
 
Auch die Zahlen für Magen- und Darmkrebs sowie Gebärmutterhalskrebs sind rückläufig. Zugenommen haben dagegen die Fälle von Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie von bösartigen Tumoren der Leber. Diese Erkrankungen verlaufen nach wie vor meist tödlich.
 
Insgesamt bleibt Krebs in Deutschland die zweithäufigste Todesursache.

Fast ein Drittel der Erkrankungen wäre vermeidbar

Fast ein Drittel aller Krebserkrankungen weltweit gelten dabei als vermeidbar. Vor allem der Konsum von Tabak und Alkohol, starkes Übergewicht, Bewegungsmangel und UV-Strahlung werden in dem Bericht als Risikofaktoren genannt.
 
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