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Impfungen: Kassen sollen Reiseimpfungen auch künftig erstatten dürfen

München, 21.4.2017 | 11:38 | mst

Laut einem Bericht des Focus kritisiert der Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestags, dass viele Krankenkassen Reiseimpfungen bezuschussen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hält dagegen.
 

Die meisten Kassen bezuschussen Reiseimpfungen. Rechnungsprüfer des Bundestags kritisieren dies.Die meisten Kassen bezuschussen Reiseimpfungen. Rechnungsprüfer des Bundestags kritisieren dies.
Nach Informationen des Magazins Focus setzt sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) dafür ein, dass die Krankenkassen auch künftig die Kosten für Reiseimpfungen übernehmen.
 
Die Rechnungsprüfer des Bundestags hatten dies kritisiert und Gröhe aufgefordert, den Kassen die Zuschüsse zu untersagen. Auch der Bundesrechnungshof hatte demnach die Leistungen für Reiseimpfungen kritisiert.
 
Dem Focus liegt nach eigener Darstellung ein Brief des Gesundheitsministeriums vor, der ein Verbot der Zuschüsse ablehnt. Nach Überzeugung des Ministeriums liege kein Rechtsverstoß der Krankenkassen vor, heißt es in dem Schreiben. Damit bestehe auch keine rechtliche Grundlage für ein aufsichtsrechtliches Einwirken auf die Kassen.
 

CHECK24-Studie: Fast alle Kassen bezuschussen Reiseimpfungen

Reiseimpfungen gehören nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Wie eine aktuelle Auswertung von CHECK24 zeigt, übernehmen jedoch fast alle Kassen zumindest einen Teil der Kosten als freiwillige Zusatzleistung. Einige Kassen erstatten die Kosten sogar in voller Höhe.
 

Gröhe ruft dazu auf, Impflücken zu schließen

Gröhe hat die Bundesbürger anlässlich der Europäischen Impfwoche indes dazu aufgerufen, ihren Impfschutz auf den aktuellen Stand zu bringen. „Impfungen gehören zu den wirksamsten Mitteln, um gefährlichen Infektionskrankheiten vorzubeugen und unsere Gesundheit und die unserer Mitmenschen zu schützen“, sagte Gröhe am Donnerstag in Berlin.
 
Die aktuellen Zahlen sowie die Masernausbrüche in Deutschland zeigten, dass es immer noch zu große Impflücken geben würde.
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