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Heizkosten Gaskunden müssen mit Preissteigerungen rechnen

München, | 13:04 | rar

Haushalte die mit Gas heizen, sollten sich auf eine Nachzahlung vorbereiten. Denn für das laufende Jahr 2017 erwarten Experten vom Deutschen Mieterbund und der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online.de steigende Preise. Dies berichtet tagesschau.de am Mittwoch.  
 

Heizkosten im Jahr 2014 Die Heizkosten könnten laut co2online in diesem Jahr deutlich höher ausfallen als noch 2016.
Dies geht aus dem aktuellen Heizspiegel hervor, den der Mieterbund und co2online veröffentlicht haben. Sie erwarten demnach, dass Heizen mit Gas für eine 70-Quadratmeter-Wohnung in diesem Jahr 15 Euro teurer ausfällt als noch im Vorjahr: Ende 2016 zahlte eben jener Haushalt rund 810 Euro. Im Jahr zuvor waren es noch rund 835 Euro.  
 

Kältere Temperaturen und höhere Energiepreise

Gründe für die Preissteigerungen der letzten Jahre sehen die Experten unter anderem in der kühleren Witterung. Zum anderen seien die Energiepreise gestiegen. Auch bei der Häuserdämmung sind noch Optimierungen möglich. Bei Erdgas sind durch eine Sanierung Ersparnisse von 550 bis 1200 Euro pro Jahr möglich. „Wenn es um Heizkosten geht, schauen alle auf die Entwicklung der Energiepreise. Der Sanierungsstand eines Hauses wird oft vergessen – er ist der meistunterschätzte Faktor für Heizkosten“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online in der Pressemitteilung zum Heizspiegel.
 

Auch Heizöl und Fernwärme teurer

Wer mit Öl heizt, muss voraussichtlich ebenfalls mit Mehrkosten für 2017 rechnen: Während 2016 noch 665 Euro fällig wurden, könnten die Heizkosten für die Ölheizung in diesem Jahr rund zehn Prozent höher ausfallen. Auch bei der Fernwärme wird draufgezahlt: etwa 950 Euro kostet das Heizen im Jahr für die Musterwohnung mit 70 Quadratmetern. 2016 waren es noch 20 Euro weniger.