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Gaspreise Hohe Gaspreise sorgen für teuren Winter

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Die Gaspreise steigen auf ein neues Rekordhoch. Besonders für Haushalte in der Grundversorgung wird der Winter teuer. Ein Musterhaushalt (20.000 kWh) zahlt in der Gasgrundversorgung aktuell im Schnitt 1.516 Euro jährlich für Gas.

Hohe Gaspreise sorgen für teuren Winter
Die Gaspreise sind besonders in der Grundversorgung gestiegen.
Bereits 50 Gasgrundversorger haben ihre Preise erhöht oder Preiserhöhungen angekündigt. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen 11,5 Prozent und betreffen gut 310.000 Haushalte. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh bedeutet das zusätzliche Kosten von durchschnittlich 172 Euro pro Jahr. Ein Grund für die hohen Gaspreise ist der gestiegene Börsenpreis für Gas. Im September wurden dort 44,03 Euro pro MWh fällig. Im Vorjahr kostete die Megawattstunde nur 7,99 Euro – das ist eine Steigerung von 451 Prozent. Zusätzlich zum hohen Börsenpreis, gibt es noch andere Gründe für das Rekordhoch beim Gaspreis. Viele Gasspeicher in Europa sind derzeit deutlich leerer als sonst zu der Jahreszeit. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Gas seitdem die Coronabeschränkungen vielerorts beendet wurden und sich die Wirtschaftslage weltweit erholt. Der CO2-Preis belastet die Gaskunden zusätzlich.
"Verbraucher*innen müssen diesen Winter mit einer Welle von Gaspreiserhöhungen rechnen. Daran ist nicht zuletzt die steigende CO2-Abgabe schuld. Ein Musterhaushalt zahlt 2022 dafür allein 143 Euro."
Steffen Suttner, Geschäftsführer Energie CHECK24


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