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Impfkalender für Kinder und Jugendliche: Ein kleiner Piks gegen große Krankheiten

München, 24.4.2016 | 08:00 | mst

Pünktlich zur Europäischen Impfwoche erklären wir, gegen welche Krankheiten Sie Ihre Kinder impfen lassen sollten.
 

Mädchenarm mit SpritzeOb Tetanus oder Masern: Ein kleiner Piks kann schwere Krankheiten verhindern.
Am 24. April startet die Europäische Impfwoche. Das diesjährige Motto lautet: „Vorbeugen. Schützen. Impfen“. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will damit darauf hinweisen, dass Impfungen vor schweren, teils lebensbedrohlichen Krankheiten schützen können.
 
Daher sollten Eltern ihre Kinder gegen schwere Krankheiten impfen lassen. Welche Impfungen sinnvoll sind, legt in Deutschland die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts fest. Wir zeigen, welche Impfungen das Institut für Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 17 Jahren empfiehlt.
 
In unserem Impfkalender ist markiert, wann welche Impfungen anstehen. Markiert sind auch Nachholimpfungen für Kinder, die nicht rechtzeitig geimpft wurden. Die Impfungen nimmt meist der Kinderarzt im Rahmen der regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen vor.
 

Wann welche Impfungen sinnvoll sind

Impfkalender für Kinder und Jugendliche

Keine Impfpflicht in Deutschland

Der Impfkalender der STIKO ist lediglich eine Empfehlung. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland seit 1983 nicht mehr – bis dahin war die Impfung gegen Windpocken verpflichtend. Auch in der ehemaligen DDR mussten Eltern ihre Kinder gegen bestimmte Krankheiten impfen lassen.
 
Allerdings fordern einige Gesundheitsexperten, hierzulande wieder verpflichtende Impfungen einzuführen. Denn in den letzten Jahren kam es beispielsweise immer wieder zu regionalen Ausbrüchen von Masern, da nicht alle Kinder dagegen geimpft sind.

Die Krankenversicherung zahlt meist

Schutzimpfungen für Ihre Kinder müssen Sie meist nicht selbst bezahlen, die Krankenversicherung übernimmt die Kosten oft. Die gesetzlichen Krankenkassen orientieren sich hierbei an den Empfehlungen der STIKO. Eine private Krankenversicherung erstattet diese Impfungen in der Regel ebenfalls.

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