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Pflegereform: Längere Wartezeiten für Antragsteller

München, 19.12.2017 | 11:36 | are

Die jüngste Pflegereform hat für viele Verbesserungen in der Pflege gesorgt. Allerdings mussten Antragsteller in diesem Jahr deutlich länger auf eine Entscheidung der Pflegeversicherung warten. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt.

Senior unterschreibt einen Vertrag.Wer 2017 Pflegeleistungen beantragte, musste rund 30 Tage auf eine Antwort seiner Pflegekasse warten.
Im Bundesdurchschnitt betrug die Bearbeitungszeit bei regulären Begutachtungen im Oktober dieses Jahres demnach knapp 31 Tage. Im Oktober 2016 mussten Antragsteller dagegen nur rund 18 Tage warten.

Besonders dringliche Anträge wurden laut dem Bundesgesundheitsministerium nach rund 12,5 Arbeitstagen beantwortet.

Grundsätzlich gilt für die Pflegekassen eine gesetzliche Bearbeitungsfrist von 25 Tagen. Wegen der Pflegereform, die zu einem starken Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen führte, wurde die Frist für 2017 vorübergehend ausgesetzt. Kommendes Jahr wird sie wieder gelten.
 

Rheinland-Pfälzer warten am längsten

Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, gibt es bei den Bearbeitungszeiten große regionale Unterschiede. Während Antragsteller in Mecklenburg-Vorpommern im Schnitt nur knapp 21 Tage auf eine Entscheidung waren, sind es in Schleswig-Holstein schon über 46 Tage.

Am längsten sind die Bearbeitungszeiten allerdings in Rheinland-Pfalz. Hier dauert es durchschnittlich über 54 Tage, bis den Antragstellern eine Antwort vorliegt.
 

220.000 unerledigte Anträge im November

Der Antragstau der Pflegekassen hat sich laut dem Bericht im November dieses Jahres auf rund 220.000 unerledigte Anträge angehäuft. Das Gesundheitsministerium geht davon aus, dass diese bis Ende März 2018 bearbeitet werden können.
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