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Kreditkarte, Girocard, Smartphone Kontaktloses Bezahlen in Deutschland - eine Bestandsaufnahme

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Paypal-Kunden können bald kontaktlos an der Kasse bezahlen – aber nicht in Deutschland. Und mit Mpass wird in Kürze eine digitale Zahlungsmöglichkeit vom deutschen Markt verschwinden. Bleibt die Frage: Wie können Verbraucher hierzulande eigentlich kontaktlos zahlen.
Kontaktlos bezahlen

Bargeldlos bezahlen, ohne die Karte ins Lesegerät zu stecken: Dank NFC sind solche kontaktlosen Zahlungen möglich.

Kooperation von Paypal und Visa: Das ist bislang bekannt

Mit einem der größten Kreditkartenanbieter an ihrer Seite wagt die einstige Ebay-Tochter Paypal den Vorstoß an die Ladenkasse. US-Kunden, die ein Paypal-Konto besitzen, sollen ihre Einkäufe künftig kontaktlos bezahlen können – die Wallet-App von Paypal wird um die entsprechende Technologie von Visa erweitert. Doch schneidet sich Visa mit der Kooperationsvereinbarung nicht ins eigene Fleisch? Schließlich ist die Kreditkarte nur eine von vielen Zahlungsmöglichkeiten, die Paypal-Kunden in ihrer digitalen Brieftasche hinterlegen können. Da liegt der Schluss nahe, dass mit der Zusammenarbeit auch andere Zahlungsdienstleister gestärkt würden. Doch weit gefehlt: Visa weiß sich abzusichern. So sollen Kunden ihre Visakarte künftig noch einfacher als bevorzugtes Zahlungsinstrument im Paypal-Konto angeben können. Zudem verpflichtet sich Paypal, die Inhaber einer Visakarte nicht zur Verknüpfung ihres Girokontos zu ermutigen.

Und deutsche Kunden? Für sie bleiben kontaktlose Zahlungen mit dem Paypal-Konto wohl vorerst Zukunftsmusik. Auf Rückfrage von CHECK24 zeigen sich sowohl Visa Deutschland als auch Paypal wenig auskunftsfreudig. Von Visa erfahren wir aber zumindest, dass beide Parteien potentielle globale Anwendungsmöglichkeiten ausloten.

NFC – das steckt dahinter

Kontaktloses Bezahlen funktioniert über eine Technologie, die sich im Englischen „Near Field Communication“ (kurz NFC) nennt. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das so viel wie „Nahfeldkommunikation“ und beschreibt die Funktionsweise schon recht gut. Über eine kurze Distanz von wenigen Zentimetern werden die Zahlungsinformationen per Funk von der Kreditkarte, dem Smartphone oder anderen NFC-fähigen Gadgets an das Lesegerät an der Kasse übertragen. Zahlungen von bis zu 25 Euro können Verbraucher in Deutschland bei Händlern, die kontaktloses Bezahlen unterstützen, ohne Eingabe der PIN oder Unterschrift leisten – sofern sie beispielsweise eine Kreditkarte mit NFC-Chip nutzen.

 

Kontaktloses Bezahlen: Diese Möglichkeiten gibt es schon

Auf das Bezahlen via NFC müssen deutsche Verbraucher schon seit Längerem nicht verzichten. Ihnen stehen schon jetzt mehrere – mal mehr, mal weniger ausgereifte – Möglichkeiten zur Verfügung.


1) Kontaktlos zahlen mit Kreditkarte – und künftig mit der Girocard

Mastercard, Visa, American Express: Die größten Kreditkartenanbieter haben ihre Karten längst NFC-fähig gemacht. Bei Mastercard läuft die Technologie unter dem Namen Paypass, Visas Standard nennt sich Paywave. Doch nicht jeder zahlt seine Einkäufe gern mit Kreditkarte. Das haben mittlerweile auch die deutschen Banken erkannt, die ihre Girocards entsprechend umrüsten. Der von der Deutschen Kreditwirtschaft entwickelte Standard, die Girocard kontaktlos, wird jedoch erst in den kommenden zwei Jahren umfassend eingeführt und aktuell zunächst in Kassel getestet.

Girogo – kontaktlos bezahlen à la Prepaid

Dank Girogo, einer Technologie der Deutschen Kreditwirtschaft, können Verbraucher schon jetzt kontaktlos mit ihrer Girocard bezahlen. Anders als bei der Girocard kontaktlos funktioniert Girogo aber nur auf Prepaid-Basis. Das bedeutet: Der Kartennutzer muss den Chip der Geldkarte vor Verwendung erst aufladen.


2) Bezahlen mit dem Smartphone oder Wearables

Nicht nur mit der Kreditkarte, sondern auch mit dem Smartphone können Verbraucher kontaktlos an der Ladenkasse bezahlen. Besonders vonseiten der Mobilfunkanbieter gibt es inzwischen zahlreiche Apps, mit denen das möglich ist oder künftig möglich sein soll. Dazu zählen etwa die Vodafone Wallet von Vodafone (inklusive Smartpass) sowie Mywallet von der Telekom. Damit Verbraucher diese Apps auch nutzen können, müssen sie allerdings Kunde beim jeweiligen Provider sein. Außerdem braucht es neben einer NFC-fähigen SIM-Karte auch ein entsprechend ausgerüstetes Android-Smartphone. Wichtiger noch: Abgewickelt werden die Zahlungen sowohl bei Vodafone als auch bei der Telekom über ein Kreditkartenkonto. So steckt hinter Smartpass von Vodafone eine Prepaid-Kreditkarte von Wirecard Card Solutions. Die Telekom hat indes die Targobank als ersten Bank-Partner für sich gewinnen können, wie das Unternehmen an diesem Donnerstag mitteilte. Demnach sollen Kontaktlos-Zahlungen mittels Mywallet für Targobank-Kunden bereits ab September möglich sein.

Mobil kontaktlos bezahlen mit Gircocard statt Kreditkarte

Dass mobiles kontaktloses Bezahlen auch ohne Kreditkarte geht, haben die Volks- und Raiffeisenbanken in Zusammenarbeit mit Vodafone, Telekom und Telefónica bewiesen. Im Frühjahr haben sie ihre Bezahllösung Girocard mobile vorgestellt, die bis Ende des Jahres umgesetzt werden soll.

Auch die Smartphonehersteller selbst arbeiten aktuell an Lösungen für das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone oder Wearables wie Smartwatches. Doch wer Apple Pay, Android Pay oder Samsung Pay nutzen will, muss sich noch gedulden – keine der genannten Bezahllösungen ist bislang in Deutschland verfügbar. Immerhin: Dass die Hersteller auch den europäischen Markt im Blick haben, zeigen etwa die aktuellen Tests von Apple Pay in der Schweiz.


3) Kontaktlos bezahlen mit NFC-Sticker

Wer kein NFC-fähiges Smartphone besitzt, kann sich auch mit einem Sticker behelfen. Einen solchen bietet etwa Vodafone mit Smartpass an. Mpass, der Bezahlservice von Telefónica und Wirecard Card Solutions, wird indes Ende September eingestellt, wie aus aktuellen Medienberichten hervorgeht. Der mögliche Grund: Die Telefónica-Tochter O2 tüftelt derzeit mit der Wirecard-Konkurrenz, der Münchner Fidor Bank, an einem mobilen Girokonto.

Wie sicher ist kontaktloses Bezahlen überhaupt?

Doch selbst die beste Technologie nützt nichts, wenn sie nicht vom Verbraucher genutzt wird. Aktuelle Zahlen zeigen: Neben Unkenntnis hindern viele Verbraucher auch Sicherheitsbedenken daran, überhaupt kontaktlos zu bezahlen. Dabei ist das Bezahlen via NFC nicht weniger sicher als das Bezahlen mit Bar- oder Plastikgeld. Ausführliche Informationen zum Thema Sicherheit beim mobilen Bezahlen finden Verbraucher auf unserer Serviceseite.

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