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Günstig oder flexibel So wählen Sie die richtige Kreditrate

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Bei Krediten entscheidet die Bank über den Zinssatz. Über die Laufzeit und damit die Höhe der Rate entscheiden Sie. Warum eine hohe Kreditrate viel Geld sparen kann und wie Sie dabei trotzdem finanziell flexibel bleiben.
dir richtige Kreditrate

Je höher die Kreditrate, desto günstiger der Kredit. Doch welche Kreditrate ist eigentlich die richtige?

Egal ob Sie gerade planen, einen Kredit aufzunehmen, oder bereits ein Darlehen zurückzahlen: Sie sollten die für Sie optimale Rate kennen. Auf diese Weise sparen Sie sich unnötig hohe Ausgaben und bleiben gleichzeitig finanziell flexibel genug, um sich auch um unvorhergesehene Ausgaben keine Sorgen machen zu müssen. Die Rate hängt dabei immer von der Laufzeit ab. Bei einer kürzeren Laufzeit erhöht sich zwar die Rate – insgesamt wird der Kredit aber günstiger, je schneller Sie ihn zurückzahlen. Wie viel sich mit einer kurzen Laufzeit sparen lässt, hängt vor allem von der Höhe des Kredits und vom Zinssatz ab. Ihre finanzielle und persönliche Situation bestimmt, wie hoch die Rate sein darf.

So viel können Sie sparen

Die Zinsen werden bei Krediten immer auf den ausstehenden Betrag gezahlt. Je schneller der Kredit daher zurückgezahlt wird, desto weniger Zinsen fallen insgesamt an. Wie sehr es sich lohnt, Kredite möglichst schnell zurückzuzahlen, zeigt ein Rechenbeispiel: Wer vor der Überlegung steht, einen Ratenkredit von 10.000 Euro über 72, 84 oder 96 Monate zurückzuzahlen, spart sich bei vierprozentiger Verzinsung über 400 Euro, wenn er sich für die kürzeste statt der längsten Laufzeit entscheidet. Allerdings ist damit auch die Rate jeden Monat rund 35 Euro höher. Soll der Kreditbetrag 20.000 Euro betragen, verdoppelt sich die Ersparnis bei gleichem Zinssatz auf über 800 Euro.

Beispiel 1: 10.000 Euro, 4,00 % eff. p.a.
Laufzeit 72 Monate 84 Monate 96 Monate
Monatsrate 156,13 Euro 136,36 Euro 121,56 Euro
Ausgaben für Zinsen 1.241,09 Euro 1.454,17 Euro 1.669,80 Euro
 
Beispiel 2: 20.000 Euro, 4,00 % eff. p.a.
Laufzeit 72 Monate 84 Monate 96 Monate
Monatsrate 312,25 Euro 272,72 Euro 243,12 Euro
Ausgaben für Zinsen 2.482,17 Euro 2.908,33 Euro 3.339,59 Euro

So hoch darf die Kreditrate sein

Wahrscheinlich haben Sie bei der Überlegung, einen Kredit aufzunehmen, selbst schon eine Schmerzgrenze festgelegt, wie hoch die Rate maximal sein sollte. Um aber wirklich sicherzugehen, dass Sie sich die Rate auch problemlos leisten können, lohnt es sich, den Betrag nicht nur zu überschlagen, sondern genau zu berechnen. Dafür machen Sie eine sogenannte Haushaltsrechnung: Sie stellen eine Hochrechnung sämtlicher regelmäßiger Ausgaben eines Monats Ihren monatlichen Einnahmen gegenüber. Nach Abzug aller Ausgaben von den Einnahmen erhalten Sie die Summe Ihres monatlich frei verfügbaren Einkommens. Dieser Betrag bestimmt die obere Grenze Ihrer Kreditrate.

Zur Haushaltsrechnung gehören:
Einnahmen: Ausgaben:
✓ Nettoeinkommen (oder z. B.: Rente, Pension) ✓ Warmmiete
✓ Kindergeld ✓ Versicherungen (z. B. private Krankenversicherung, Lebensversicherung, Haftpflicht)
✓ Kapitalerträge (z. B. Mieteinnahmen) ✓ Feste Sparraten (z. B. Bausparer, Fondsparplan)
✓ Unterhalt ✓ Mobilität (z. B. Benzin, Kfz-Steuer, Nahverkehrsticket)
  ✓ Gebühren (z. B. Girokonto, Mobilfunk)
  ✓ Verbrauchsgüter (z. B. Nahrungsmittel, Kleidung, Drogerieprodukte)
  ✓ Sonstige feste Ausgaben (z. B. Raten bestehender Kredite, Unterhaltszahlungen)

Darum sollte die Kreditrate nicht zu hoch sein

Viele Kredite werden mit Laufzeiten von sieben Jahren oder länger aufgenommen. In einem so langen Zeitraum kann viel passieren. Manche Kreditnehmer sollten aber ganz besonders darauf achten, sich mit hohen Kreditraten nicht zu sehr einzuschränken: Wenn Sie zum Beispiel auf Ihr Auto angewiesen sind, sollten Sie sich lieber einen etwas größeren Spielraum bewahren als jemand, der mit der Bahn oder dem Fahrrad in die Arbeit fährt. Schließlich könnte irgendwann eine unerwartet hohe Werkstattrechnung anfallen. Eigenheimbesitzer haben wegen der gesparten Miete oft ohnehin mehr finanziellen Spielraum als Mieter. Dafür müssen sie besser auf Reparatur- oder Renovierungskosten vorbereitet sein. Eltern wiederum müssen damit rechnen, dass ihre Kinder zum Beispiel mit auf eine teure Klassenfahrt wollen. Vom neuen iPhone ganz zu schweigen.

Wie groß der finanzielle Spielraum bleiben sollte, den Sie sich bewahren sollten, ist also immer auch eine sehr persönliche Frage. Sollten Sie sich auch nach genauer Berechnung nicht sicher sein, empfiehlt es sich, eher die etwas niedrigere Rate zu wählen. Bei einigen Banken lässt sich die Monatsrate auch nachträglich noch anpassen.

So passen Sie die Rate an

Gerade wenn sich Ihre finanzielle Situation während der Laufzeit eines Kredits dauerhaft ändert, kann eine Anpassung der Kreditrate wichtig werden. Steigt ihr frei verfügbares Einkommen, weil Sie zum Beispiel eine Lohnerhöhung bekommen haben, können Sie sich durch eine Erhöhung der Rate womöglich viel Geld sparen. Sinkt Ihr Einkommen, sollten Sie unter Umständen ebenfalls über eine Reduzierung der Rate nachdenken, um nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Doch wie funktioniert das überhaupt?

Hier unterscheiden sich die Richtlinien der Kreditinstitute oft ganz erheblich. Bei vielen Banken sind Ratenanpassungen kein Bestandteil des Kreditvertrags. Möglich ist die Änderung der Rate dann aber gegebenenfalls nach einer persönlichen Anfrage. Manche Banken verlangen auch eine feste Gebühr für die Ratenanpassung. Grundsätzlich gebührenfrei ist eine Ratenanpassung hingegen beispielsweise bei den Ratenkrediten der Barclaycard oder der ING. Gegebenenfalls müssen für die Genehmigung einer Ratenanpassung außerdem bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Für eine Reduzierung der monatlichen Rate setzt die ING etwa voraus, dass die Kontoeröffnung mindestens zwölf und die letzte Ratenänderung oder -pause bereits 24 Monate zurückliegt.

Eine gute Möglichkeit, die Rate anzupassen, bietet sich Ihnen, wenn Sie Ihren Kredit zu einer anderen Bank umschulden. Das steht Ihnen jederzeit offen. Allerdings kann Ihr bisheriger Kreditgeber dafür eine Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von bis zu einem Prozent des Restkreditbetrags verlangen. Lohnenswert ist eine Umschuldung damit vor allem, wenn für das neue Darlehen auch weniger Zinsen anfallen. Zuletzt ließen sich bei Umschuldungen allein durch die gesunkenen Kreditzinsen oft Ersparnisse von mehreren tausend Euro erzielen.

Das tun Sie bei kurzfristigen Mehreinnahmen oder Engpässen

Haben Sie nur kurzfristig etwas mehr Geld als üblich zur Verfügung, beispielsweise wegen einer Steuerrückzahlung oder des Weihnachtsgeldes, dann können Sie diese Einnahmen ebenfalls in die schnellere Rückzahlung Ihres Kredits investieren. Die Rede ist dann von einer Sondertilgung. Wie bei der Umschuldung können Banken auch für die Sondertilgung eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Häufig, allerdings nicht immer, ist die Sondertilgung innerhalb bestimmter Grenzen aber kostenfrei. Bei einigen Banken sind kostenlose Sondertilgungen auch in beliebiger Höhe möglich. Doch ob mit Gebühr oder ohne: In der Regel lohnt sich eine Sondertilgung. Je nach Zinssatz, Restlaufzeit und getilgtem Betrag, sparen Sie sich mit Sondertilgungen schnell mehrere hundert Euro an Zinsen.

Sollten Sie während der Kreditlaufzeit einmal einen finanziellen Engpass überwinden müssen, können Sie bei vielen Kreditgebern einmal eine Rate aussetzen. Auch bei Ratenpausen haben die Kreditinstitute sehr unterschiedliche Regelungen. Bei einigen Krediten ist es gar nicht möglich, die Rate auszusetzen, bei anderen nur unter bestimmten Voraussetzungen. Immerhin sind die Gebühren für Ratenpausen in der Regel überschaubar. Wo die Leistung nicht ohnehin gratis ist, verlangt das Kreditinstitut oft einen Betrag zwischen 15 und 30 Euro.
 
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