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Coronavirus: Fahrräder erleben neuen Boom in der Krise

München, 28.7.2020 | 12:58 | awo

Corona wirkt sich nahezu auf alle Lebensbereiche aus – auch auf den Straßenverkehr. Die Pandemie hat dafür gesorgt, dass Deutsche nun öfter zum Fahrrad als Fortbewegungsmittel greifen. Andere Verkehrsmittel werden jedoch weniger genutzt, wie eine Umfrage von YouGov ergeben hat.

Fahrrad GeschäftsmannSeit Corona wird häufiger zum Fahrrad gegriffen.
Im Auftrag von CHECK24 hat das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov herausgefunden, dass Verbraucher seit Ausbruch der Corona-Pandemie vermehrt das Fahrrad nutzen. Das gaben rund 18 Prozent der Befragten an.

Doch nicht nur das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel wird seit der Krise häufiger genutzt. 24 Prozent geben an, auch häufiger zu Fuß zu gehen, 26 Prozent nutzen häufiger den eigenen Pkw. Die Nutzung ist jedoch nicht bei allen Verkehrsmitteln so signifikant angestiegen. 

Verlierer der Corona-Pandemie

Seit dem letzten Jahr sind E-Scooter offiziell auf deutschen Straßen zugelassen. Hitzige Diskussionen begleiteten die Einführung der elektrischen Tretroller und auch in der repräsentativen Umfrage gehören die motorisierten Zweiräder nicht zu den großen Gewinnern. Lediglich 2 Prozent der Befragten nutzen seit der Pandemie vermehrt E-Scooter. Auch Mietwagen und Carsharing-Dienste konnten durch die Coronakrise nicht an Beliebtheit gewinnen. Nur 1 Prozent der Befragten gab an, diese beiden Verkehrsmittel vermehrt zu nutzen.

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