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Banking 2.0 Wie wir bei Bankgeschäften immer öfter auf die Bank verzichten

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Online bezahlen? Am liebsten mit Paypal. Den Kontostand prüfen? Am liebsten mit der Multibanking-App. Immer häufiger erledigen wir unsere Geldgeschäfte ohne unsere Bank, so eine Studie von PwC. Ein Trend, der sich 2018 stärker fortsetzen dürfte.
Multi-Banking-Apps

Alle Konten in einer App hinterlegen: Das wird ab 2018 einfacher.

Schneller bezahlen beim Online-Einkauf oder alle Konten per Multibanking-App im Blick behalten: Das wird ab dem kommenden Jahr einfacher. Mit der neuen Zahlungsdiensterichtlinie der EU, die im Januar in Kraft tritt, können Bankkunden externen Payment-Diensten und App-Anbietern künftig leichter Zugang zum eigenen Konto gewähren.

Doch schon jetzt, wo die Richtlinie mit dem Kürzel PSD 2 noch gar nicht umgesetzt ist, erledigen zahlreiche Bankkunden ihre Geldgeschäfte immer häufiger über Drittanbieter statt direkt über ihre Bank. Das zumindest zeigt eine Umfrage der Unternehmensberatung PwC unter 1.000 Personen ab 18 Jahren.

Bezahlen im Online-Handel: am liebsten ohne die Bank

Wie bezahlen Sie, wenn Sie im Internet auf Shoppingtour gehen? Per Rechnung? Mit der Kreditkarte? Oder bevorzugen Sie die Zahlung via Paypal oder Sofortüberweisung? Falls ja, so sind Sie gewiss kein Einzelfall. Ganze 86 Prozent der Deutschen zahlen ihre Einkäufe im Netz bereits über externe Zahlungsdienstleister, so ein Ergebnis der PwC-Studie. Mehr als jeder Zweite tut das sogar häufig bis immer. Nur jeder Achte nutzt beim Online-Einkauf noch ausschließlich die Bezahlmöglichkeiten seiner Bank. Dieser Anteil dürfte dank PSD 2 nun weiter sinken.

Das Online-Zahlungssystem Sofort (ehemals Sofortüberweisung) hat vorgemacht, wofür der Gesetzgeber nun auch offiziell den Weg ebnet: Wer im Online-Handel bezahlen will, der soll sogenannten Zahlungsauslösediensten, wie Sofort einer ist, künftig leichter Zugriff aufs Konto ermöglichen können. Der Vorteil für den Kunden: Der Dienstleister weiß sofort, ob das Konto gedeckt ist, und kann dem Händler quasi in Echtzeit die Zahlung bestätigen – die bestellte Ware geht umso zügiger in den Versand.

Alle Konten in einer App vereint: Es muss nicht die Bank sein

Eine Bank für alles? Das ist für zahlreiche Bankkunden längst Geschichte. Mehr als jeder Zweite hat laut PwC-Umfrage heute schon Konten bei mehreren Geldhäusern. Aus gutem Grund, wie das Beispiel Tagesgeld beweist: Während sich Sparer, die ein Tagesgeldkonto bei derselben Bank eröffnen, bei der sie schon ihr Girokonto führen, oft mit Minizinsen aufs Ersparte begnügen müssen, erhalten Neukunden oft ein Vielfaches an Rendite.

Die Konten auf mehrere Geldhäuser aufzuteilen, macht also durchaus Sinn. Der Nachteil aber: Mit steigender Zahl an Konten kann der Überblick über die eigenen Finanzen schnell verlorengehen. Gut, wenn dann eine passende App parat steht, mit der sich alle Konten zentral verwalten lassen. Genau das wird dank der neuen Richtlinie nun ebenfalls einfacher. Kontoinformationsdienste wie zum Beispiel Multibanking-Apps können ab Januar leichter auf die Kontoumsätze des Kunden zugreifen, so er dies wünscht.

Schon jetzt erfreuen sich solche Apps zunehmender Beliebtheit. Laut Studie greifen heute eineinhalbmal so viele Bankkunden über die App eines Drittanbieters auf ihre Konten zu wie noch vor einem Jahr. Etwa jeder Sechste erledigt seine Geldgeschäfte schon über eine Banking-App, die nicht von seiner Bank stammt.

Der typische Banking-App-Nutzer: jung und männlich

Vor allem unter den jüngeren Bankkunden sind Apps von Nicht-Banken weit verbreitet. Jeder vierte unter 40-Jährige greift laut PwC-Umfrage über eine solche auf sein Konto zu. Und nicht nur jung sind sie, die typischen Nutzer solcher Anwendungen, sondern auch vorwiegend männlich. Laut Studie nutzen heute 21 Prozent aller männlichen Bankkunden eine Banking-App von externen Dienstleistern. Bei den Frauen sind es nur etwa halb so viele.

Damit bestätigt die Studie, was sich auch in anderen Finanzbereichen zeigt: Vor allem Männer jüngeren Alters begeistern sich für die moderne Art von Bankgeschäften. Zu diesem Schluss gelangte unlängst auch eine Studie des Vergleichsportals CHECK24, der zufolge vor allem junge Männer Kredite rundum digital abschließen.

Noch aber können die Banken mithalten, denn auch hier steigen die Nutzerzahlen: Hatten in der PwC-Umfrage aus 2016 noch 32 Prozent der Bankkunden angegeben, die Apps ihrer Bank zu nutzen, tun das heute schon 41 Prozent. Für Peter Kleinschmidt, Leiter Digital Financial Services bei PwC Deutschland, ist aber fraglich, ob das bisherige Angebot an bankeigenen Apps auf Dauer ausreicht, um dem Wettbewerb standzuhalten. „Für die klassischen Banken beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit“, so Kleinschmidt. Wer nun, da die Nicht-Banken dank PSD 2 leichteres Spiel haben, sein Angebot nicht weiter ausbaut, der wird aus seiner Sicht über kurz oder lang Kunden verlieren. Denn der Wettbewerb zielt nicht etwa auf selten genutzte Bankgeschäfte ab, sondern auf nichts Geringeres als das Kerngeschäft der Banken.

Alltägliche Bankgeschäfte: keine reine Bankensache mehr

Die Zeiten, in denen Bankkunden zum Checken ihres Kontostandes oder fürs Überweisen ganz selbstverständlich das Onlinebanking-Portal ihrer Bank angesteuert haben, sind vorbei. Gerade für klassische Bankdienstleistungen halten immer öfter die Apps anderer Anbieter her, wie die PwC-Studie weiter zeigt. So werden die Finanz-Apps von Drittanbietern am häufigsten genutzt, um

✓ den Kontostand zu prüfen (63 Prozent),
✓ Geld zu überweisen (50 Prozent),
✓ sich über Bewegungen auf dem Konto informieren zu lassen (38 Prozent),
✓ mit dem Smartphone an der Ladenkasse zu bezahlen (29 Prozent) oder
✓ sich über Produkte und Marktentwicklungen auf dem Laufenden zu halten (29 Prozent).

Schon gewusst?

Alle Konten an einem Ort – das geht auch mit CHECK24. Das Vergleichsportal stellt seinen Kunden mit dem Kontomanager seit diesem Jahr als Teil der CHECK24 Vergleiche App eine kostenlose Anwendung zur Verfügung, mit der sich alle Bankverbindungen überblicken lassen. Fotoüberweisungen und Benachrichtigung bei Bewegungen auf dem Konto inklusive.

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