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Beim Onlinebanking Jüngere sind Passwort-Muffel und nutzen lieber biometrische Verfahren

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Millennials halten biometrische Verfahren für sicherer als Passwörter. Das ergab eine weltweite Studie des IT-Konzerns IBM. Ein Verfahren stuften alle befragten Altersklassen als besonders sicher ein.
Foto: Monty Rakusen/Getty Images

Jüngere Menschen bevorzugen biometrische Verfahren - auch beim Onlinebanking. Foto: Monty Rakusen/Getty Images

Mit einem Blinzeln in die Smartphone-Kamera die Kreditkartenzahlung für einen Onlinekauf freigeben oder eine Überweisung per Fingerdruck absenden: In den letzten Jahren sind mehrere biometrische Verfahren auf den Markt gekommen, die altbewährte Methoden wie Passwörter oder PIN und TAN bei Geldgeschäften ablösen könnten. Das IT-Unternehmen IBM wollte jetzt wissen, wie viele Menschen bereits mit Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Augen-Scan vertraut sind. Das Ergebnis: Vor allem jüngere Menschen setzen mehr und mehr auf die moderne Technologie. Drei Viertel haben bereits Erfahrungen mit biometrischen Verfahren gesammelt. Bei allen befragten Altersklassen fühlen sich schon zwei Drittel mit den modernen Verfahren wohl.

Fast zwei Drittel der Millennials nutzen gar keine Kennwörter

Für die Studie „Future of Identity“ befragte IBM knapp 4.000 Personen aus dem Asiatisch-Pazifischen Raum, aus den USA und Europa. In Europa nutzen der Studie zufolge bereits 65 Prozent der Befragten biometrische Verfahren zur Authentifizierung. Die jüngere Bevölkerung besteht demnach mehrheitlich aus Passwort-Muffeln. Nur vier von zehn sogenannten Millennials, laut Studie Menschen im Alter von 20 bis 36 Jahren, nutzen komplexe Passwörter bestehend aus Sonderzeichen, Zahlen sowie Groß- und Kleinbuchstaben. Bei der Generation über 55 Jahre tut das fast jeder Zweite. 60 Prozent der befragten Millennials nutzen überhaupt keine Kennwörter zum Identitätsschutz.

Die über 55-Jährigen nutzen im Durchschnitt zwölf verschiedene Passwörter, Millennials nur acht. Ein Grund dafür könnte sein, dass im Vergleich zur Generation 55+ doppelt so viele Millennials (34 Prozent) ihre Passwörter in einem sogenannten Passwortmanager verwalten. In diesen Programmen können Nutzer mit einem einzigen Passwort einen virtuellen Safe entschlüsseln, in dem alle Zugänge inklusive Passwort aufbewahrt werden. Die Herausgeber der Studie vermuten jedoch, dass Millennials häufiger ein und dasselbe Passwort für mehrere Zugänge verwenden.

Fingerabdruck wird als sicherste Form der Authentifizierung eingestuft

87 Prozent aller Befragten gehen davon aus, dass sie in Zukunft mit biometrischen Verfahren Erfahrung gesammelt haben. In Europa sind sogar fast 90 Prozent der Befragten daran interessiert, in Zukunft die moderne Technologie zu nutzen. Das müssen sie in absehbarer Zeit in vielen Fällen ohnehin: Laut den neuen Regeln für den Zahlungsverkehr, die in Deutschland seit Mitte Januar gelten, reicht die Eingabe einer PIN oder TAN für viele Vorgänge im Onlinebanking bald nicht mehr aus. Banken, aber auch Anbieter von Multibanking-Apps oder Bezahldiensten wie Barzahlen müssen voraussichtlich ab 2019 von ihren Kunden eine sogenannte „starke Kundenauthentifizierung“ verlangen.

Konkret bedeutet das, dass Kunden künftig bei einer Zahlung beispielsweise in einem Onlineshop oder bei einer Überweisung zwei Sicherheitsmerkmale unterschiedlicher Art angeben müssen. Diese müssen aus zwei der drei Kategorien Wissen, Besitz und Dauermerkmal stammen. Außer einem Passwort oder einer Information von der Bankkarte könnte zum Freigeben einer Überweisung zum Beispiel auch der Fingerabdruck, Sprach- oder Gesichtserkennung verlangt werden.

Speziell den Fingerabdruck sehen 44 Prozent aller Befragten als sicherste Form der Authentifizierung an. Knapp ein Drittel urteilt, dass Kriminelle den Augen-Scan nicht überwinden können. Schlechter schneidet bei den biometrischen Verfahren die Gesichtserkennung ab. Gerade einmal jeder Zehnte stuft den Gesichts-Scan als gefahrenlos ein.

Ein Viertel der US-Amerikaner interessiert sich nicht für biometrischen Verfahren

Übrigens: Die größten Biometrie-Skeptiker der Studie kamen aus Amerika. Rund ein Viertel der befragten US-Amerikaner interessierten sich überhaupt nicht für eine biometrische Authentifizierung. Zum Vergleich: In Europa wollten zwölf Prozent mit dieser Technologie weder jetzt noch in Zukunft zu tun haben, im asiatisch-pazifischen Raum waren es nur sechs Prozent.

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