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Debitkarten auf dem Vormarsch
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Warum das richtige Girokonto im Urlaub ein guter Reisebegleiter ist

München, 22.06.2022 | 11:00 | fbr

Wenn es ums Bezahlen im Ausland geht, ist für viele Deutsche die Kreditkarte das Zahlungsmittel der Wahl. Dank moderner Debitkarten ist aber auch ein modernes Girokonto mittlerweile ein guter Reisebegleiter. Mit dieser Karte können Reisende, je nach Bank, auch im Ausland kostenlos im Laden und in Restaurants bezahlen und umsonst Bargeld abheben. Nicht nur im Urlaub, auch im Alltag zu Hause sparen Verbraucher mit dem richtigen Konto viel Geld - in Einzelfällen sogar über 100 Euro.

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Urlauber können auch über das Girokonto im Ausland kostenlos und mobil bezahlen. Foto: Getty Images /martin-dm
Einen Berggipfel erwandern und den Erfolg auf einer Almhütte feiern, am Strand liegen und dem Meeresrauschen lauschen oder die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt besuchen: Die Reiseziele und –wünsche der Bundesbürger sind vielfältig. Was alle eint, ist aber die Leidenschaft fürs Reisen. Das zeigen aktuelle Zahlen der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR). Laut der aktuellen Reiseanalyse hatten 61 Prozent der Deutschen Lust, dieses Jahr zu Reisen – ein deutlicher Zuwachs von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Diese Reiselust belegen weitere Zahlen der Reiseanalyse. So haben die Deutschen 55,1 Millionen Urlaubsreisen gemacht und dafür 56 Milliarden Euro gezahlt. Die Reisezeit betrug im Schnitt zwölf Tage, jeder Reisende gab pro Urlaubsfahrt 1.017 Euro aus. Deutlich mehr als im durch Corona beeinflussten Jahr 2020 (892 Euro).

Debitkarte macht Kreditkarte fast überflüssig

Wenn es ums Bezahlen auf Reisen geht, insbesondere ins Ausland, denken viele zuerst an eine Kreditkarte. Dabei ist es dank moderner Debitkarten, die die klassische Girokarte beziehungsweise EC-Karte zum Auslaufmodell degradiert hat, mittlerweile möglich, auch im Ausland direkt über das Girokonto kostenlos zu bezahlen und Bargeld abzuheben. „Mit einer Girokarte kommen Reisende im Ausland nicht sehr weit. Auch deshalb bieten viele Banken mittlerweile eine Debitkarte als Hauptkarte für ihr Girokonto an, die im Ausland flexibel einsetzbar ist“, sagt Christian Nau, Geschäftsführer Girokonto bei CHECK24. Diese Karten werden an allen VISA- und Mastercard-Akzeptanzstellen weltweit akzeptiert. Verbraucher können daher auch im Ausland problemlos Bargeld abheben und bezahlen. „Mobil bezahlen via Apple und Google Pay ist mit den meisten Debitkarten möglich. Und natürlich kontaktlos oder mit Karte im Restaurant bezahlen und Bargeld abheben. Je nach Bank sind diese Features komplett kostenlos“, sagt Nau. „Daher sind Urlauber mit dem richtigen Girokonto und einer solchen Karte bestens ausgerüstet für die schönsten Tage im Jahr.“

So funktioniert eine Debitkarte: Am Beispiel der DKB

Diese Features sind auf Reisen wichtig

Reisende sollten bei der Wahl ihres Girokontos darauf achten, dass es fit für die Reise ist, das bedeutet:
  • Mobiles Bezahlen via Google Pay oder Apple Pay ist z.B. über eine entsprechende Debit- oder Kreditkarte möglich.
  • Für Zahlungen in Fremdwährungen werden von der eigenen Bank keine Fremdwährungsgebühren berechnet.
  • Auch im Ausland ist das Geldabheben möglichst kostenlos.
 „Ich habe es im Urlaub selbst erlebt, wie wichtig die „Reisefitness“ eines Girokontos mittlerweile ist: In vielen Reiseländern kann nahezu alles mobil oder per Karte gezahlt werden, diese Bequemlichkeit muss mir mein Girokonto einfach ermöglichen. Und wenn doch Bargeld nötig ist, dann will ich keine hohen Gebühren zahlen müssen“, sagt Nau.

Dabei reicht in vielen Fällen eine moderne Debitkarte aus. Für eine echte Kreditkarte gebe es nur noch einen Grund. „Eine Mietwagenbuchung ist – überspitzt formuliert – auf Reisen häufig die einzige Daseinsberechtigung einer echten Kreditkarte, da sie über einen individuellen Kreditrahmen verfügt, der für die zu hinterlegende Kaution genutzt werden kann. Weil die Debitkarte nicht über einen solchen verfügt, akzeptieren Mietwagenanbieter Debitkarten in der Regel dazu nicht“, sagt Nau.

Da ein kostenloses Girokonto auch im Alltag nichts kostet, sparen Verbraucher kontinuierlich bei jeder Transaktion - zu Hause und auf Reisen. „Aktuell lohnt es sich, ein paar Minuten in einen Girokontowechsel zu investieren“, sagt Nau. „Die Kosten für individuelle Features sind einfach unterschiedlich. Apple Pay ist über das DKB-Konto ist zum Beispiel viel billiger als Apple Pay über andere Banken.“

Gebühren und Leistungen ausgewählter Girokonten im Überblick
  DKB Cash* HVB PlusKonto** Norisbank Top-Girokonto*** Sparkasse Siegen S-Vita Basic
Jahresgebühr 0 Euro 0 Euro 0 Euro 118,80 Euro
Kostenlose Bezahlung weltweit / eurozone Ja / Ja Nein / Ja Ja / Ja Nein / Nein
Kostenlose Abhebung weltweit / eurozone Ja / Ja nein / Ja (nur an Geldautomaten der UniCredit Group) Ja (12 Abhebungen im Jahr) / Ja (12 Abhebungen im Jahr) Nein / Nein (1% des Verfügungsbetrages mind. 2,50 €, max. 4,00 €)
Apple Pay / Google Pay Ja / Ja Ja / Nein Ja / Nein Ja / Ja
Online-Abschluss möglich Ja Ja Ja Ja
* mit Aktivkundenstatus bei monatlichem Geldeingang von mindestens 700 Euro
** in den ersten fünf Jahren nur für Neukunden bei Teilnahme am HVB Vorteilsprogramm valyou dank Sonderstatus Gold kostenlos
*** Das Girokonto ist bei monatlichem Geldeingang von mindestens 500 Euro oder wenn der Kontoinhaber unter 21 Jahre alt ist kostenlos.

Girokonto wechseln und pro Jahr über 100 Euro sparen

Warum das richtige Girokonto nicht nur im Urlaub, sondern darüber hinaus auch im Alltag Kosten spart, zeigt folgendes Nutzerbeispiel. Angenommen, ein Urlauber möchte während seines Urlaubs im Ausland drei Mal 100 Euro Bargeld abheben, so zahlt er mit dem DKB-Cash Konto keinen Cent. Dasselbe gilt für das Girokonto der ING und das der Norisbank. Wer allerdings das Vita Basic Konto der Sparkasse hat, der bezahlt für diese drei Abhebungen alleine 7,50 Euro. Zusätzlich fallen noch Jahresgebühren in Höhe von 118,80 pro Jahr an. Kosten, die nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag zu Buche schlagen.

Allein in diesem simplen Urlaubsszenario lassen sich im Jahr 125 Euro sparen. „Durch die hohen Kontogebühren, die viele Banken eingeführt haben, lohnt sich aktuell ein Kontowechsel besonders“, sagt Girokonto-Experte Nau. Das liege auch daran, dass es aktuell kaum noch Zeit koste, sein Konto zu wechseln. „Viele Menschen denken, dass ein Kontowechsel mit vielen Hindernissen verbunden ist. Dabei ist das heute in wenigen Minuten digital möglich“, erklärt Nau. „Ich kann, wenn ich online mein Girokonto wechsele, direkt bestehende SEPA-Lastschriften und Gehaltseingänge online auf das neue Konto umstellen lassen.“

CHECK24 Tipp: Kontowechsel in 20 Minuten - so funktioniert‘s

Beim Wechsel des Girokontos ist es wichtig, den Zahlungspartnern die neuen Kontodaten rechtzeitig mitzuteilen. Gerade Unternehmen, die per Lastschrift abbuchen, sollten über die neue Bankverbindung informiert werden, bevor das alte Konto gekündigt wird. Mit einem digitalen Kontowechsel können Sie dies automatisch erledigen lassen: Wenn Sie ihr Girokonto über CHECK24 wechseln, steht Ihnen dafür der CHECK24 Kontoumzug zur Verfügung. Darüber lassen sich alle Zahlungspartner über die neue Kontoverbindung informieren und das alte Konto zum gewünschten Termin kündigen.

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