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Keine Gebühren mehr zahlen 9 Tipps, mit denen Sie beim Girokonto bis zu 130 Euro im Jahr sparen

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Kontoführungsgebühr, Kosten fürs Geldabheben und Kreditkartengebühr: Mit einem Girokonto, das zu Ihrem individuellen Nutzerverhalten passt, können Sie sich diese Kosten sparen.
uneinheitliche Preise beim Girokonto

Mit einem Wechsel zu einem kostenlosen Girokonto können Sie sich Gebühren sparen.

Zahlen Sie zu viel für Ihr Girokonto? Rechnen Sie doch mal nach. Denn in Zeiten niedriger Zinsen ist Sparen an sich schon eine Herausforderung, da sollten Kontoinhaber nicht noch unnötig Geld für Gebühren ausgeben.

Viele Banken haben in den letzten beiden Jahren Gebühren beim Girokonto eingeführt oder erhöht, um weggebrochene Erträge aus dem Kreditgeschäft zu kompensieren. Das müssen Verbraucher nicht hinnehmen. Doch wer beim Girokonto sparen will, der muss zuvor ein wenig Mühe investieren – Mühe, die sich am Ende auszahlt, wie folgendes Beispiel zeigt.  

Schon als Miriam Köhler noch ein Kind war, hat ihre Mutter ihr ein Girokonto bei der Hamburger Sparkasse (Haspa) angelegt, damit sie früh den Umgang mit Geld lernt. In der Zwischenzeit hat die Haspa ihre Kontomodelle immer wieder angepasst. Seit zwei Jahren hat Frau Köhler das einfachste Girokonto der Haspa, das Girokonto klassisch. Ganz günstig ist das Konto allerdings nicht, wie unsere fiktive Protagonistin beim Blick in ihre Kontoauszüge feststellen muss. Zeit für einen Wechsel, findet sie. Doch überstürzen will sie nichts – schließlich will sie nicht noch einmal in eine Kostenfalle tappen.

Wohin also am besten wechseln? Wenn auch Sie sich von Ihrem teuren Altkonto trennen und auf ein günstigeres Umsteigen wollen, dann sind Sie gut damit beraten, die folgenden acht Tipps zu beherzigen.

1. Verabschieden Sie sich von Kontoführungsgebühren

Schon für die Bereitstellung eines Girokontos verlangen insbesondere Filialbanken oft ein Entgelt – die Kontoführungsgebühr. Sie schlägt in den meisten Fällen als größter Kostenfaktor beim Girokonto zu Buche, lässt sich aber vermeiden. Denn obwohl viele Banken in den letzten Jahren an der Gebührenschraube gedreht haben, gibt es sie noch, kostenlose Girokonten. Meist werden diese von Direktbanken angeboten, die kein kostspieliges Filialnetz unterhalten müssen.
 
Blicken wir auf unsere fiktive Beispielkundin Frau Köhler: Für ihr Girokonto bei der größten deutschen Sparkasse zahlt sie allein 4,95 Euro Kontoführungsgebühr im Monat. Das macht aufs Jahr gerechnet stolze 59,40 Euro. Mit einem kostenlosen Girokonto, wie es etwa die Direktbanken ING, DKB und die Comdirect, aber auch Filialbanken wie die Commerzbank anbieten, würde sie dagegen nichts zahlen.
 

Achten Sie auf Mindestumsätze

Bei einigen kostenlosen Girokonten kann es vorkommen, dass die Bank die Gebührenfreiheit an Bedingungen knüpft, etwa Gehaltseingänge oder eine bestimmte Anzahl an Buchungen im Monat. Erfüllt der Kontoinhaber diese Bedingungen nicht, können Gebühren anfallen.

2. Sparen Sie sich die Jahresgebühr für Ihre Kreditkarte

Bei den Kreditkarten, die von deutschen Banken zum Girokonto angeboten werden, gibt es eine große Preisspanne. Während einige Geldhäuser ihren Kunden eine Kreditkarte gratis zum Girokonto mit anbieten, verlangen andere Banken hohe Jahresgebühren.
 
Beim Girokonto klassisch zahlt Frau Köhler für eine Haspa Mastercard Basis eine jährliche Gebühr von 29,50 Euro. Im Gegensatz dazu würde Sie als Kundin einer der genannten Direktbanken eine Kreditkarte gebührenfrei zum kostenlosen Girokonto mit dazu erhalten. Bei der kostenlosen Kreditkarte ING handelt es sich um eine Debitkarte, die Zahlungssumme wird in diesem Fall umgehend vom Verrechnungskonto abgebucht.
 

Kreditkarte nicht nur bei der Hausbank

Wer neben der Girocard des Girokontos noch eine Kreditkarte nutzen möchte, der muss diese nicht unbedingt bei der Bank beantragen, bei der er auch sein Girokonto führt. Girokontoinhaber können auch problemlos eine Kreditkarte eines anderen Anbieters nutzen und dafür das Girokonto als Referenzkonto angeben.

3. Achten Sie auf ausreichend Automaten für kostenloses Bargeldabheben

Ein großes Automatennetz ist bares Geld wert – andernfalls stehen Kontoinhaber schnell vor der Frage: Den Weg zum nächsten Automaten der eigenen Bank antreten oder doch die Gebühren für die Nutzung eines Fremdautomaten berappen? Das Abheben am Fremdautomaten ist nicht ganz günstig – gut, wenn immer ein Automat der eigenen Bank oder des jeweiligen Automatenverbundes in der Nähe ist. Besser, wenn sich an praktisch jedem Automaten kostenfrei abheben lässt.
 
Dreimal hat Frau Köhler sich im letzten Jahr zum Abheben am Fremdautomaten verleiten lassen – und dafür in Summe 14,85 Euro an Gebühren gezahlt. Ein Prozent des Abhebebetrags, mindestens aber 4,95 Euro verlangt ihre Hausbank nämlich pro Bargeldauszahlung am Fremdautomaten, sofern hier nicht bereits vom Automatenbetreiber ein Entgelt verlangt wird. Dabei hat es Frau Köhler durchaus gut getroffen – als Sparkassenkundin stehen ihr rund 23.600 Automaten zum kostenlosen Abheben mit der Girocard zur Verfügung. Doch bequemer geht immer: Mit der zum ING Girokonto oder auch zum DKB Cash Konto gehörigen Kreditkarte können sich Kontoinhaber an allen Automaten mit VISA-Zeichen kostenfrei mit Bargeld versorgen. Das sind 58.000 an der Zahl.
 
Der Grund: Sowohl ING als auch DKB haben selbst wenig eigene Automaten und gehören auch keinem Automatenverbund an, sodass Kunden nur eingeschränkt kostenfrei mit der Girocard abheben können. Das machen die beiden Banken mit kostenfreien Kreditkartenabhebungen wieder wett.
 

Geld abheben im Ausland

Nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland sollte das Abheben von Bargeld kostenfrei möglich sein. Mit dem Girokonto der DKB und der dazugehörigen kostenlosen Kreditkarte können Reisende sowohl im Euro-Ausland als auch in Ländern mit Fremdwährungen im ersten Jahr umsonst Bargeld am Automaten abheben, im zweiten Jahr bei einem monatlichen Geldeingang von mindestens 700 Euro. Im außereuropäischen Ausland können allerdings noch Fremdwährungsgebühren anfallen. Je nach Automatenbetreiber kann zusätzlich auch noch eine Abhebegebühr berechnet werden.

4. Überweisen Sie zum Nulltarif

Bei einigen Girokontenmodellen können Gebühren für jede einzelne Überweisung anfallen. Gerade beleghafte Überweisungen sind bei vielen Bankfilialen kostenpflichtig – aber selbst für Online-Überweisungen können je nach Bank und Konto Kosten entstehen.
 
So auch bei Frau Köhler und ihrem Girokonto klassisch. Jedes Mal, wenn Frau Köhler eine beleghafte Überweisung in Auftrag gibt, zahlt sie dafür einen Euro Gebühr. Köhler ist aus diesem Grund längst aufs Online-Banking umgestiegen. Kostenfrei sind ihre Überweisungen damit dennoch nicht. Für jede Zahlung, die sie online in Auftrag gibt, berechnet ihr die Hamburger Sparkasse eine Gebühr von 0,05 Euro. Bei acht Überweisungen pro Monat zahlt Frau Köhler somit 4,80 Euro pro Jahr. Mit einem kostenlosen Girokonto könnte sie sich auch diese Gebühren gänzlich sparen.
 

5. Vermeiden Sie hohe Dispozinsen

Ein nicht alltäglicher Wunsch oder eine unvorhergesehene Reparatur können den finanziellen Spielraum schnell einengen. Wer dann in den Dispo rutscht, zahlt dafür in der Regel hohe Zinsen. Laut Finanztest liegt der durchschnittliche Dispozins in Deutschland bei 9,72 Prozent.
 
Frau Köhler liegt mit dem Girokonto klassisch sogar noch über diesem Durchschnitt und zahlt bei Nutzung ihres Dispos 10,27 Prozent Zinsen pro Jahr. Auch hier kann unsere fiktive Protagonistin sparen – indem sie zu einem Konto mit günstigerem Dispozins wechselt. So werden etwa bei den Direktbanken des Landes, der ING, der DKB und der Comdirect mit 6,99, 6,90 und 6,50 Prozent pro Jahr vergleichsweise niedrige Zinsen für die geplante Überziehung des Kontos fällig.
 

6. Zahlen Sie nicht extra für Buchungen

Es gibt Banken, die berechnen ihren Kunden für jede Gutschrift wie etwa den Gehaltseingang, jede Lastschrift  wie etwa die Abhebung der Miete, ja sogar für Buchungen, die durch das Abheben und Einzahlen von Bargeld am Automaten entstehen, eine Extragebühr – je nachdem, wie viel sich auf dem eigenen Girokonto tut, kommen so auf den Inhaber nicht unerhebliche Mehrkosten zu.
So auch bei Frau Köhler: Die Hamburger Sparkasse berechnet ihr für jeden Buchungsposten 0,50 Euro. Selbst mit fünf freien Barumsätzen, die ihr die Bank pro Monat einräumt, muss sie immer noch für eine Gutschrift und drei Lastschriften pro Monat insgesamt zwei Euro zahlen, also 24 Euro pro Jahr. Mit einem kostenlosen Girokonto könnte sie diese Kosten komplett vermeiden.
 

7. Behalten Sie im Blick, wofür Sie Ihr Girokonto nutzen

Ein Girokonto muss nicht immer nur von einem Kontoinhaber genutzt werden. Gerade Paare nutzen häufig ein Gemeinschaftskonto, von dem sie gemeinsame Ausgaben für den Haushalt bezahlen. Wer ein Girokonto als Partnerkonto nutzt, sollte darauf achten, dass die zweite Kreditkarte und die Partnerkarte kostenlos sind.
 
Würde Frau Köhler ihr Girokonto gemeinsam mit ihrem Ehemann als Partnerkonto nutzen und sowohl eine zweite Girocard als auch eine zweite Mastercard verwenden, entstünden ihr dadurch weitere Kosten in Höhe von 36 Euro jährlich.  
 

8. Vergleichen Sie verschiedene Girokonto-Angebote

Nehmen Sie sich die Zeit, verschiedene Girokonten miteinander zu vergleichen. So haben Sie nicht nur gute Chancen, ein kostenloses Girokonto zu finden, sondern auch ein Konto, das auf Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
 

9. Wechseln Sie zu einem günstigeren Girokonto

Falls Sie nun der Meinung sind, dass Sie zu viel für ihr Girokonto zahlen, sollten Sie über einen Kontowechsel nachdenken. Was nach großem Aufwand mit viel Papierkram klingt, lässt sich schnell und bequem aus den eigenen vier Wänden erledigen. Denn seit September 2016 sind die Banken in Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kunden beim Kontowechsel zu unterstützen. Die alte Bank muss der neuen Bank eine Übersicht der Zahlungspartner des Kontoinhabers zur Verfügung stellen. Die neue Bank informiert dann die Zahlungspartner über den Kontowechsel. Darüber hinaus bieten viele Banken auch einen digitalen Kontowechsel im Online-Banking-Bereich an.
 
Mit dem digitalen Kontoumzug von CHECK24 können Wechselwillige ihren Kontowechsel sogar mit nur wenigen Mausklicks erledigen. Dieser kostenlose Service informiert alle Zahlungspartner über die neue Bankverbindung. Dazu greift der digitale Kontoumzug automatisch auf Lastschriften, Daueraufträge und Geldeingänge zu und listet diese auf. Kunden brauchen nun nur noch auszuwählen, welche Zahlungspartner benachrichtigt werden sollen. Und sollte wider Erwarten beim Kontoumzug etwas schief gehen und etwa Kosten für Rücklastschriften entstehen, so kommt CHECK24 mit seiner 100%-Funktioniert-Garantie für den Schaden auf.
 
 

Mit dem richtigen Konto sparen Sie bis zu 130 Euro im Jahr

Frau Köhler zahlte für die Nutzung ihres Girokontos im letzten Jahr insgesamt 132,55 Euro an Gebühren. Mit einem kostenlosen Girokonto ohne Wenn und Aber hätte sie sich in ihrem Nutzungsverhalten nicht einschränken müssen, jedoch 132,55 Euro an Gebühren gespart. Und Sie?  Wie viel Geld zahlen Sie zu viel für Ihr Girokonto?
 
Die Kosten im Überblick
Leistung Girokonto klassisch der Haspa Kostenloses Girokonto (z.B. ING, DKB, Comdirect, Commerzbank)
Kreditkartengebühr 29,50 Euro (p.a.) 0 Euro
Kontoführungsgebühr 59,40 Euro (p.a.) 0 Euro
Kosten für Überweisungen bei acht online Überweisungen im Monat 4,80 Euro (p.a.) 0 Euro
Buchungen 48 x 0,50 Euro (p.a.) 0 Euro
Bargeldabhebung an Fremd-Automaten in Deutschland 3 x 4,95 Euro 0 Euro*
Kosten gesamt 132,55 Euro (p.a.) 0 Euro
*etwa bei der ING oder DKB mit kostenloser Kreditkarte

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