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Mehr als jeder Zweite nutzt Gesundheits-Apps

München, 6.8.2015 | 16:52 | mst

Gesundheits-Apps für das Smartphone werden immer beliebter: Mehr als die Hälfte der Deutschen nutzt bereits eine App, um ihre Gesundheit zu überwachen oder zu verbessern.

Frau trägt eine Apple Watch und bedient eine Gesundheits-App auf einem iPhone.Einige Krankenkassen belohnen den Kauf eines Fitnesstrackers mit einem Zuschuss.
Laut einer aktuellen Studie des Versicherers Hannoversche nutzen aktuell 57 Prozent der Deutschen eine Gesundheits-App. Ein Drittel nutzt oder plant dabei den Gebrauch einer App, um die Ernährung zu überwachen. Genauso viele nutzen oder planen den Gebrauch einer App für das Sporttraining.
 
Ein Drittel ist bereit, für eine Gesundheits-App Geld zu zahlen. Bei den 30- bis 39-Jährigen würde sogar mehr als jeder Zweite für ein solches Programm Geld ausgeben. Männer sind generell eher bereit, Geld hierfür zu zahlen: Ihr Anteil liegt mit 44 Prozent fast doppelt so hoch wie bei den Frauen (25 Prozent).


Männer möchten sportliche Leistung verbessern

Männer möchten mit einer App für das Smartphone vor allem ihre sportlichen Leistungen verbessern. Daher setzt ein Drittel auch auf sogenannte Fitness-Tracker, die beispielsweise Herzfrequenz oder Kalorienverbrauch messen. Bei den Frauen verwendet hingegen nur jede Fünfte ein solches Gerät.
 
40 Prozent der Männer sind zudem bereit, ihre Trainings- oder Ernährungsgewohnheiten mit anderen zu teilen. Bei den Frauen hingegen würden nur 24 Prozent solche Daten veröffentlichten. Für die repräsentative Studie hat die Hannoversche bundesweit 1.000 Personen befragt.
 
Erst vor kurzem hatten einige Krankenkassen mitgeteilt, den Kauf eines Fitness-Trackers wie etwa einer Apple Watch zu bezuschussen. So zahlt die AOK Nordost alle zwei Jahre einen Zuschuss von bis zu 50 Euro für einen Fitness-Tracker. Die Techniker Krankenkasse plant sogar, den Kauf eines solchen Messgerätes mit bis zu 250 Euro zu unterstützen.

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