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Berufsunfähigkeitsversicherung: Psychische Probleme bleiben das Problem

München, 28.10.2016 | 16:00 | mst

Die meisten Berufstätigen werden nach wie vor wegen einer psychischen Erkrankung berufsunfähig. Das belegen aktuelle Zahlen des Versicherers Debeka.
 

Angestellter im Büro - StressWenn Arbeitnehmer berufsunfähig werden, stecken meist psychische Probleme dahinter.
Nach einer aktuellen Auswertung der Debeka waren psychische Krankheiten im Jahr 2015 der häufigste Grund für eine Berufsunfähigkeit: Rund 42 Prozent ihrer Versicherten erhielten deswegen eine Rente von der Berufsunfähigkeitsversicherung.


Mit großem Abstand dahinter lagen Erkrankungen des Bewegungsapparates (17 Prozent) – etwa Beschwerden mit dem Rücken oder an den Gelenken.
 
Dritthäufigster Grund für eine Berufsunfähigkeit waren mit 14 Prozent Krebserkrankungen. Laut Debeka sind psychische Erkrankungen schon seit Jahren auf einem ähnlich hohen Niveau.
 

Arbeitnehmer leiden unter Stress und Überstunden

Auch Auswertungen der Analysten von Morgen & Morgen zeigen regelmäßig, dass Berufstätige meist wegen psychischer Probleme ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Nach dem letzten BU-Rating gingen knapp 31 Prozent aller Fälle einer Berufsunfähigkeit auf das Konto solcher Beschwerden. Gleichzeitig klagen Arbeitnehmer hierzulande über zunehmenden Stress und Überstunden im Job.
 
Für die Auswertung hatte die Versicherung die Daten von rund 560.000 Versicherten ausgewertet.

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