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Auswertung der DAK-Gesundheit: Weniger Fehltage durch psychische Erkrankungen

München, 28.1.2019 | 15:05 | msc

Die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen ist 2018 leicht zurückgegangen. Dies zeigt eine Studie des Berliner IGES Instituts im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Insgesamt meldeten sich deutsche Arbeitnehmer allerdings etwas häufiger krank als im Vorjahr.

Mann mit DepressionGut 15 Prozent aller Fehltage bei Arbeitnehmern gehen auf psychische Erkrankungen zurück.
Erstmals seit 2006 ist die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen im Jahr 2018 leicht gesunken. Dies belegt eine Studie des Berliner IGES Instituts durch die Datenauswertung von rund 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten der DAK-Gesundheit. Pro 100 Beschäftigten wurden durchschnittlich 236 Fehltage durch psychische Störungen verursacht – 5,6 Prozent weniger als im Vorjahr.
 
Die meisten Ausfallzeiten entfielen mit 93 Fehltagen je 100 Versicherten auf Depressionen, gefolgt von schweren Belastungs- und Anpassungsstörungen. Auffallend ist, dass psychische Erkrankungen bei Frauen zu 63 Prozent mehr Fehltagen führten als bei Männern.
 

Muskel-Skelett-Erkrankungen als häufigste Krankheitsursache

In der Gesamtübersicht lassen sich mehr als die Hälfte der Fehltage 2018 auf drei Krankheitstypen zurückführen: Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachten 20,9 Prozent aller Fehltage. Auf Platz zwei stehen Atemwegserkrankungen (16 Prozent) gefolgt von psychischen Erkrankungen (15,2 Prozent) auf Platz drei.
 
Insgesamt meldeten sich deutsche Arbeitnehmer 2018 etwas häufiger krank als 2017 – der Gesamtkrankenstand stieg von 4,1 auf 4,2 Prozent leicht an. Eine Krankschreibung dauerte durchschnittlich 12,6 Tage und damit 0,2 Tage weniger als im Vorjahr. Jeder zweite Arbeitnehmer war 2018 allerdings überhaupt nicht krankgeschrieben.
 
Nervenkrankheiten sind die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit.

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