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In welchen Fällen leistet die Unfallversicherung nicht?

Bei jeder Versicherung gibt es Fälle, die vom Versicherungsschutz ausgeschlossen werden. Solche Ausschlüsse bei der privaten Unfallversicherung hängen stets vom Anbieter und dem gewählten Tarif ab. Im Folgenden stellen wir Ihnen wichtige Ausschlüsse vor, die in vielen Versicherungsbedingungen der Unfallversicherer enthalten sind.

Nicht versicherbare Berufe

Je höher das Unfallrisiko eines Berufs, desto höher der Beitrag einer Unfallversicherung. Es gibt sogar einzelne Berufe, die aufgrund des hohen Unfallrisikos von manchen Versicherern grundsätzlich nicht versichert werden.

Hierzu zählen zum Beispiel folgende Berufe:

  • Artisten
  • Piloten
  • Personenschützer
  • Stuntmen
  • Sprengmeister
  • Profisportler
  • Berufstaucher

Welche Berufe versicherbar sind und welche nicht, hängt vom Berufsgruppenverzeichnis des Versicherers ab. Zudem sind in der Regel auch besonders risikoreiche Freizeitsportarten wie zum Beispiel Flug- oder Motorsport vom Versicherungsschutz ausgeschlossen

Leistungsausschlüsse

Prinzipiell deckt eine private Unfallversicherung Freizeit- und Berufsunfälle ab und gilt weltweit rund um die Uhr.

Kein Versicherungsschutz besteht jedoch meist für Unfälle, die

  • durch Kriegsereignisse verursacht werden,
  • auf epileptische Anfälle, Krampf- und Schlaganfälle sowie Geistes- oder Bewusstseinsstörungen zurückzuführen sind,
  • durch Trunkenheit bedingt sind,
  • sich bei einer Straftat ereignen,
  • durch Kernenergie entstehen,
  • beim Führen eines Luftfahrzeugs verursacht werden,
  • beim Berufssport passieren oder
  • sich bei der aktiven Teilnahme an Motorsportrennen ereignen.

Spezielle Tarife für Flug-, Motor-und Berufssport

Es gibt spezielle Tarife für Unfälle, die beim Flugsport (z.B. Gleitschirm- oder Drachenfliegen) oder Motorsport passieren. Auch für Berufssportler gibt es Sondertarife, die Unfälle bei der Ausübung ihres Sports absichern.

Schäden an Bandscheiben, Blutungen aus inneren Organen, Gehirnblutungen sowie Bauch- und Unterleibsbrüche sind in Basistarifen nur versichert, wenn sie durch einen Unfall, und nicht durch eine erhöhte Kraftanstrengung verursacht werden. Das gilt ebenfalls für Schäden durch Strahlen, Vergiftungen, Infektionen oder Heilmaßnahmen.

Leistungsstarke Tarife fassen den Unfallbegriff weiter

Der Versicherungsfall tritt ein, wenn ein plötzlich von außen unfreiwillig auf den Körper wirkendes Ereignis zu einem dauerhaften Gesundheitsschaden führt. Diese Definition des Unfallbegriffs wird jedoch bei leistungsstarken Tarifvarianten weiter gefasst. Hier sind auch Unfallschäden durch eine Eigenbewegung abgesichert – wenn man etwa beim Laufen mit dem Knöchel umknickt.

Die Ausschlüsse und Leistungen hängen stets vom gewählten Tarif ab, daher sollten Sie vor Vertragsabschluss diese Punkte bei einem Tarifvergleich genau prüfen. Unser kostenloser Onlinerechner sowie unsere Kundenberater helfen Ihnen dabei, eine leistungsstarke und günstige Unfallversicherung zu finden.

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