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Publikationen aus dem Bereich Tagesgeld

Tagesgeldanalyse 2012

Die Tagesgeldanalyse von CHECK24 liefert Informationen zu Geschlecht, Herkunft und Alter der Tagesgeldkunden. Die Studie berücksichtigt alle Tagesgeldkonten, die im Jahr 2012 über das Vergleichsportal CHECK24 eröffnet wurden.

Quelle: CHECK24 (0800 – 755 455 454) Stand: 18.12.2012 (alle Angaben ohne Gewähr) | fre

Alle Tagesgeldkonten, die Verbraucher im Jahr 2012 über CHECK24.de eröffneten, wurden analysiert und

ausgewertet. Dabei sollte herausgefunden werden, ob es einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Kontoeröffnungen und dem Geschlecht, der Herkunft oder dem Alter der Kunden gab. Zusätzlich wurden einige Quick Facts zum Thema Inflationsausgleich durch Tagesgeldzinsen zusammengetragen.

Um aussagekräftige Ergebnisse zu liefern, wurden alle Angaben im Verhältnis zur Einwohnerzahl der untersuchten Region beziehungsweise zum Anteil an der Gesamtbevölkerung gewichtet.

Tagesgeld-Abschlüsse nach Geschlecht

Mit einem Anteil von 62 Prozent schlossen Männer häufiger Tagesgeldkonten über CHECK24 ab als Frauen. Deren Anteil lag lediglich bei 38 Prozent.

Tagesgeld-Abschlüsse nach Bundesländern

Gewichtet nach der Einwohnerzahl eröffneten die Verbraucher aus dem Westen Deutschlands (Männer und Frauen) 11,5 Prozent mehr Tagesgeldkonten ab als Kunden aus dem Osten Deutschlands.

Tagesgeld-Abschlüsse nach Altersgruppen

Gemessen an ihrem Anteil an der deutschen Gesamtbevölkerung* schlossen 31-40jährige 2012 die meisten Tagesgeldkonten über CHECK24.

*Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung, Stand Januar 2011



Tagesgeld-Abschlüsse nach Geschlecht

Tagesgeldabschlüsse 2012 verteilt nach Geschlecht

Die meisten Tagesgeldkonten werden von Männern abgeschlossen. 2012 waren 62 Prozent der CHECK24-Tagesgeldkunden männlich und nur 38 Prozent weiblich.

Ein möglicher Grund dafür ist die höhere Onlineaffinität der Männer. Obwohl der Anteil der weiblichen Internetnutzer ständig wächst, liegt der männliche Teil der Bevölkerung hier weiterhin deutlich vorne. So nutzten 2012 81 Prozent der Männer das Internet. Bei den Frauen waren es lediglich 70,5 Prozent.*

Weiterhin liegt der Bruttostundenlohn der Frauen durchschnittlich 23 Prozent unter dem der Männer.** Damit haben Frauen weniger Möglichkeiten, Geld anzusparen. Zudem kümmern sich in vielen Familien Männer noch immer stärker um die finanziellen Belange als Frauen.

*Quelle: (N)Onliner Atlas 2012 der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=852 (aufgerufen am 10.01.2013)

**Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand Dezember 2011



Tagesgeld-Abschlüsse nach Bundesländern

Insgesamt werden im Westen mehr Tagesgeldkonten abgeschlossen als im Osten. Gewichtet nach Einwohnerzahl schlossen Verbraucher aus dem Westen Deutschlands im Jahr 2012 11,5 Prozent mehr Tagesgeldkonten über CHECK24 ab als Kunden aus dem Osten der Bundesrepublik.

Sieht man sich Männer und Frauen jedoch einzeln an, so wird deutlich, dass offenbar nur bei den Männern in Westdeutschland mehr gespart wird. Sie übertreffen ihre ostdeutschen Geschlechtsgenossen bei der Anzahl der Abschlüsse um 22 Prozent. Bei den Frauen ist das Verhältnis dagegen beinahe ausgeglichen. Es stammen sogar etwas weniger Abschlüsse (drei Prozent) aus dem Westen.

Tagesgeldabschlüsse 2012 verteilt nach deutschen Bundesländer

Die meisten Tagesgeldkonten wurden von Kunden aus Hamburg abgeschlossen. Die wenigsten Abschlüsse stammen aus Sachsen-Anhalt.

Ein möglicher Grund für die ungleiche Verteilung ist das durchschnittlich verfügbare Einkommen* in der jeweiligen Region. Mit 21.411 Euro liegt dieses in den alten Bundesländern 27 Prozent höher als in den neuen Bundesländern (16.680 Euro). Verbraucher aus Sachsen-Anhalt haben neben Kunden aus Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen das niedrigste verfügbare Einkommen. Hier wurden auch die wenigsten Tagesgeldkonten eröffnet. Das Einkommen in Sachsen-Anhalt liegt 33 Prozent unter dem von Hamburg.**

Die Anzahl der Abschlüsse sinkt also mit dem Einkommen. Wer die Möglichkeit hat, regelmäßig etwas anzusparen, tendiert eher zur Eröffnung eines Tagesgeldkontos.

Das Einkommen wirkt sich auch auf die Wahrscheinlichkeit der Internetnutzung aus. So nutzen von den Menschen mit weniger als 1.000 Euro Haushaltsnettoeinkommen beispielsweise nur 54,2 Prozent das Internet. Bei einem Einkommen von 2000-3000 Euro liegt der Anteil der Internetnutzer dagegen schon bei 83,3 Prozent. Bei noch höherem Haushaltseinkommen surfen sogar 92,7 Prozent der Mitglieder im Internet. So sind beispielsweise 80 Prozent der Hamburger regelmäßig online. In Sachsen-Anhalt nutzen dagegen nur 67,3 Prozent der Menschen das Internet.***Die Internetnutzung ist jedoch Voraussetzung für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos bei einer Direktbank beziehungsweise für den Tagesgeld Vergleich bei CHECK24.

*Das durchschnittlich verfügbare Einkommen bezeichnet denjenigen Teil des Einkommens, der hauptsächlich für den privaten Konsum zur Verfügung steht. Steuern, Sozialbeiträge und laufende Kosten sind bereits abgezogen.

**Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/73064/umfrage/bundeslaender-im-vergleich---verfuegbares-einkommen/ (aufgerufen am 11.01.2013)

*** Quelle: (N)Onliner Atlas 2012 der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest



Tagesgeld-Abschlüsse nach Altersgruppen

Tagesgeldabschlüsse 2012 verteilt nach Altersgruppen

Die meisten Tagesgeldkonten wurden 2012 in der Altersgruppe der 31-40jährigen abgeschlossen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung Deutschlands beträgt dabei nur 12 Prozent. Die größte Altersgruppe bilden in Deutschland die 41-50jährigen.* Sie eröffneten nach den 21-30jährigen allerdings nur die drittmeisten Tagesgeldkonten.

Eine mögliche Erklärung ist auch hier die Onlineaffinität der jeweiligen Altersgruppen. Diese nimmt mit dem Alter ab. Während in der Altersgruppe der 31-40jährigen noch 94,1 Prozent das Internet nutzen, sind es in der Altersgruppe der 61-70jährigen nur noch 60,4 Prozent. Unter den über 70jährigen befinden sich nur noch 28,8 Prozent Internetnutzer.**

Besonders stark fällt die Abschlussquote deshalb bei den älteren Generationen ab. Zusätzlich zur fehlenden Onlineaffinität befinden sich viele Menschen hier bereits in Rente und leben von Ersparnissen, anstatt weiterhin Geld anzulegen. Beachtlich ist jedoch, dass immerhin 18 Prozent der Abschlüsse von den über 60jährigen „Golden Agern“ stammen. Folglich nutzen immer mehr ältere Menschen ebenfalls das Internet, um sich bessere Konditionen beim Tagesgeld zu sichern.

*Bundeszentrale für politische Bildung, Stand Januar 2011

** Quelle: (N)Onliner Atlas 2012 der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest

Hinweis: Trotz gewissenhafter Recherche kann die Richtigkeit und Aktualität der Angaben nicht garantiert werden.