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Den Niedrigzinsen zum Trotz Die meisten wollen 2018 mehr sparen

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Mehr Geld beiseitelegen: Mit diesem Vorsatz ist mehr als jeder Zweite ins neue Jahr gestartet – und das trotz Minizinsen. Wie kommt’s?
Frau hält Sparschwein

Mehr Geld fürs Sparschwein: Die Mehrheit der Deutschen will 2018 mehr Geld zurücklegen.

Neues Jahr, alter Zins: Obwohl sich deutsche Sparer immer noch mit mickrigen Erträgen auf ihre Rücklagen begnügen müssen, steigt ihre Sparneigung. Jeder Zweite hierzulande hat den Entschluss gefasst, 2018 mehr Geld auf die hohe Kante zu legen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie der Norisbank, die dafür im Oktober letzten Jahres 1.000 Personen ab 18 Jahren befragen ließ.

Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl derer, die mehr sparen wollen, damit sogar gestiegen: Hatten 2016 noch 50,5 Prozent die Absicht geäußert, ihre Ersparnisse 2017 stärker aufzustocken, haben inzwischen 52,6 Prozent diesen Vorsatz fürs Jahr 2018 gefasst. Das gilt besonders für Sparer aus den alten Bundesländern: Hier wollen 57,3 Prozent und damit überdurchschnittlich viele in den kommenden zwölf Monaten mehr Geld beiseitelegen als bisher.

Sparfreudig: Wer trotz Minizinsen aufs Sparen nicht verzichtet

Auch das weibliche Geschlecht lässt sich das Sparen von den Niedrigzinsen nicht vermiesen: So wollen laut Studie drei von fünf Frauen (61 Prozent) in diesem Jahr Geld zur Seite legen. Im Vergleich dazu beabsichtigen das nur zwei von fünf Männern (43,9 Prozent).

Größer noch ist die Motivation zum Sparen bei den jungen Erwachsenen: Unter allen Befragten unter 30 haben sich ganze drei Viertel vorgenommen, sich 2018 ein finanzielles Polster aufzubauen – das sind so viele wie in keiner anderen Altersgruppe.

Optimistisch: Viele sehen das Ende des Zinstiefs kommen

Bleibt die Frage: Warum sparen die Deutschen, wenn sie dafür doch gar nicht belohnt werden, sprich, wenn es aufs Ersparte kaum bis keine Zinsen gibt? Ein möglicher Grund: Die Hoffnung auf steigende Zinsen. Laut Studie sind inzwischen 40 Prozent der Deutschen davon überzeugt, dass sie sich in den kommenden fünf Jahren wieder über höhere Zinserträge freuen dürfen. Zum Vergleich: Vor einem Jahr noch glaubte nur etwa jeder Dritte an einen Zinsanstieg im nächsten halben Jahrzehnt.

Am besten geduldig: Die Durststrecke ist noch nicht vorbei

Nach einem baldigen Zinsanstieg sieht es gegenwärtig allerdings nicht aus. Dass die EZB ihre Leitzinsen bald erhöht und damit den Weg für höhere Renditen aufs Ersparte ebnet, scheint nach dem letzten Zinsentscheid unwahrscheinlich.

Wer sich das Sparen trotzdem nicht nehmen lassen will, der sollte umso stärker Ausschau nach gut verzinsten Anlagen halten. Denn das Geld einfach im Sparstrumpf, auf dem Girokonto oder auf einem schlecht verzinsten Tagesgeldkonto zu belassen, kann Sparer aufgrund der steigenden Verbraucherpreise teuer zu stehen kommen, wie eine Studie der DZ Bank jüngst gezeigt hat: Ganze 38 Milliarden Euro haben die Deutschen ihr zufolge im letzten Jahr an die Inflation verloren. Gegensteuern kann da nur, wer sich stetig um sein Geld kümmert – etwa, indem er regelmäßig auf das bestverzinste Tagesgeldkonto umsteigt.

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