Sparen Sie Zeit und übernehmen Sie Daten aus Ihrem Kundenkonto.
Neuer Kunde? Starten Sie hier.
Meine Listen
Merkzettel
Ihr Merkzettel ist leer.
Warenkorb Shopping
Ihr Warenkorb ist leer.
089 - 24 24 11 14 Hilfe und Kontakt
Telefonische Expertenberatung
089 - 24 24 11 14
Montag - Sonntag von 8:00 - 20:00 Uhr
Gerne kontaktieren Sie uns per E-Mail:
kontenservice@check24.de
Sie sind hier:

Eiserne Reserve schützen Wie Tagesgeld dem Wertverlust durch Inflation entgegenwirkt

|

A A A
Viele Sparer halten einen Notgroschen auf dem unverzinsten Girokonto. Täglich verfügbar ist die eiserne Reserve jedoch auch auf einem Tagesgeldkonto – und bringt zusätzlich Zinsen.
Sparerindex Dezember 2017

Durch die gestiegene Inflation ist der Sparerindex wieder gesunken.

Auf der EZB-Ratssitzung am Donnerstag haben die obersten Euro-Währungshüter entschieden, den Leitzins nicht anzutasten. Zwar hat die EZB auf ihrer Sitzung Ende Oktober mit einer Drosselung der Anleihekäufe im nächsten Jahr einen langsamen Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik eingeleitet, der Leitzins jedoch wird weit darüber hinaus bei Null bleiben. Im Euroraum schauen die Sparer also weiterhin in die Röhre. Auf der anderen Seite zieht die Inflation immer weiter an. Im November lag sie in Deutschland bei 1,8 Prozent. Für nahezu die Hälfte der Deutschen hat das Auswirkungen auf ihrer Ersparnisse. Laut einer Postbank-Umfrage von Ende Oktober parken 45 Prozent der Bundesbürger ihre Ersparnisse auf unverzinsten Girokonten. Dieses Geld verliert durch die Inflation an Wert. Ein Betrag von 1.000 Euro ist bei einer jährlichen Inflationsrate von durchschnittlich 1,8 Prozent in einem Jahr nur noch 982 Euro wert. Wer seine Ersparnisse nicht mit verzinsten Anlagevarianten vor der Inflation schützt, verliert Geld.

Feste Geldanlagen spielen für viele Sparer keine Rolle

Renditestarke Anlagevarianten wie etwa Aktien oder Immobilien bedeuten häufig auch, dass die Ersparnisse für einen längeren Zeitraum angelegt werden. Viele Bundesbürger sind jedoch vermutlich nur dazu in der Lage, einen Notgroschen, meist auf dem Girokonto, zu sparen. Laut Bundesbank verfügten im Jahr 2014 rund 40 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland über ein geringes Nettovermögen. In einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für die Direktbank ING DiBa vom Oktober gaben 39 Prozent der Befragten an, dass sie vor allem dann Geld sparen, wenn Geld übrig bleibt und nicht um Vermögen zu bilden oder ein bestimmtes Konsumziel zu verfolgen. Mit anderen Worten, bei knapp der Hälfte der Bundesbürger bestehen die Ersparnisse vor allem aus einem Notgroschen, der etwa für anfallende Reparaturen, die Anschaffung neuer Haushaltsgeräte oder den nächsten Urlaub gedacht ist. Eine eiserne Reserve fest anzulegen ist für viele Sparer offensichtlich keine Alternative.

Die Studie der ZEW zeigt nämlich auch, dass die Attraktivität einer Geldanlage auch von dem Vermögen abhängt. Unterhalb von einem Vermögen von 50.000 Euro erklärten 59 Prozent der Umfrage-Teilnehmer, dass trotz Niedrigzinsen die Attraktivität liquider Anlagen wie beispielsweise Tagesgeld gleich bleibt oder sogar steigt. Über einem Vermögen von 50.000 Euro waren es nur 44 Prozent, für die ein Tagesgeldkonto trotz Niedrigzinsen weiterhin attraktiv war. Offensichtlich eignen sich vergleichsweise kleine Beträge für viele Sparer nicht zum Investieren.

Tagesgeld als Alternative

Eine Alternative zu einem unverzinsten Girokonto, auf dem die Ersparnisse wegen der Inflation dahinschmelzen, und festen Anlagevarianten, bei denen das Geld nicht kurzfristig verfügbar ist, ist das Tagesgeld. Hier können Sparer ihre Notgroschen einerseits täglich abrufen, andererseits bremsen die Zinsen fürs Tagesgeld die Auswirkung der Inflation. Im November lag der Wert des CHECK24 Sparerindex bei -0,80. Das bedeutet: Nach Abzug der Inflation können Sparer mit dem besten Angebot aus dem CHECK24 Tagesgeldvergleich eine reale Rendite von -0,80 Prozent erzielen. Dadurch wird der Wertverlust durch die Inflation zumindest gebremst. Die Flexibilität von Tagesgeld erlaubt es Sparern auch, bei Bedarf ihre Ersparnisse zu einer besser verzinsten Anlage umzuschichten, etwa wenn eine andere Bank die Zinsen fürs Tagesgeld anhebt. So können sie mit geringen Aufwand das Beste für ihre Ersparnisse herausholen. 

Die aktuell besten Tagesgeldangebote im CHECK24 Tagesgeldvergleich

✓ Consorsbank: 1,00 % p.a., Zinsgarantie von bis zu zwölf Monaten*, zzgl. 40 Euro Bonus von CHECK24
✓ Ferratum Bank: 0,80 % p.a., Zinsgarantie bis sechs Monate
✓ Fimbank: 0,71 % p.a., variabler Zinssatz

(Stand 15.12.2017)

*Eine Verlängerung der Zinsgarantie um sechs Monate ist möglich, wenn der Kunde innerhalb von vier Monaten nach Kontoeröffnung entweder a) ein Wertpapierdepot eröffnet und einen Wertpapiersparplan über mindestens 50 Euro pro Monat über die gesamte Laufzeit abschließt oder b) ein bestehendes Wertpapierdepot eröffnet und ein Wertpapiervolumen von mindestens 1.000 Euro kauft oder auf das Depot bei der Consorsbank überträgt.
 

Weitere Nachrichten über Tagesgeld

Weitere Nachrichten über Tagesgeld