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Keine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung gibt es nicht mehr. Die verschiedenen Anbieter bewerten gesundheitliche Probleme mitunter ganz unterschiedlich – einige Versicherer bieten auch Tarife mit vereinfachten Gesundheitsfragen an.

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  1. Gesundheitsprüfung: Höhere Beiträge bei erhöhtem Sterberisiko
  2. Risikolebensversicherung trotz Vorerkrankung
  3. Tarife mit vereinfachten Gesundheitsfragen

Seit dem 17.3.2010 gibt es keine echte Risikolebensversicherung mehr ohne Gesundheitsprüfung. Jeder muss Fragen hinsichtlich seiner gesundheitlichen Verfassung korrekt beantworten. Meistens fragen die Versicherer nach gesundheitlichen Problemen und Behandlungen der letzten fünf oder zehn Jahre. Wer hierbei falsche Angaben macht, hat keinen Anspruch auf Leistungen. Bei sehr hohen Versicherungssummen – beispielsweise 300.000 Euro oder mehr – ist zudem eine ärztliche Untersuchung notwendig. Ab welcher Summe dies der Fall ist, hängt von der jeweiligen Versicherung ab.

Oft werden jedoch auch Kapitallebensversicherungen oder fondsgebundene Rentenversicherungen ohne Gesundheitsprüfung angeboten. Auch wenn manche davon einen Todesfallschutz beinhalten, dienen sie doch primär der Kapitalbildung. Soll heißen: Ihre Beiträge sind um ein vielfaches höher als bei einer Risikolebensversicherung, während der Absicherungsbetrag meist geringer ist.

Gesundheitsprüfung: Höhere Beiträge bei erhöhtem Sterberisiko

Der Versicherungsbeitrag ist abhängig von der Versicherungsform (klassische, fallende oder verbundene RLV), der Vertragslaufzeit, der Versicherungssumme sowie von persönlichen Merkmalen (Alter, Hobbys, Risikopatient, Risikoberuf etc.). Wenn der Versicherungskunde beispielsweise in seiner Frei- oder Berufszeit einem überdurchschnittlich hohen Unfallrisiko ausgesetzt ist, hat das Auswirkungen auf die Beitragshöhe. Es wird eine Art Risikozuschlag seitens der Versicherung erhoben.

Gemäß Sterbestatistik haben Raucher im Durchschnitt eine niedrigere Lebenserwartung als Nichtraucher. Daher zahlen Raucher auch einen höheren Versicherungsbeitrag als Nichtraucher. Da die Beitragshöhe stark von der Risikoeinstufung seitens der Versicherung abhängt, sollte der Verbraucher sich genau über die Risikolebensversicherung informieren und vergleichen.

Risikolebensversicherung trotz Vorerkrankung

Sie benötigen einen Todesfallschutz, haben aber gesundheitliche Probleme – etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder Diabetes? Bei vielen Versicherern lässt sich trotz einer Vorerkrankung eine Risikolebensversicherung abschließen. Ob ein Antrag trotz körperlicher oder psychischer Vorerkrankungen akzeptiert wird, hängt von der jeweiligen Diagnose und dem Anbieter ab. Die Versicherer prüfen jeweils, ob und zu welchen Konditionen ein Tarif angeboten werden kann.

Wird eine Risikolebensversicherung trotz einer Vorerkrankung angeboten, verlangt der Versicherer in der Regel einen Risikozuschlag. Dennoch sollten Versicherungsnehmer die Fragen zu ihrem Gesundheitszustand unbedingt genau und wahrheitsgemäß beantworten. Ansonsten würden sie die vorvertragliche Anzeigepflicht verletzen und somit den Versicherungsschutz riskieren. Bei nachweislich falschen Angaben kann der Versicherer im Leistungsfall den Vertrag anfechten und die Versicherungssumme nur eingeschränkt oder überhaupt nicht an die Angehörigen auszahlen.

Natürlich spielen bei den Gesundheitsfragen auch die Art und Schwere der Vorerkrankungen eine Rolle: Wenn Sie beispielsweise nicht mehr wissen, ob und wann Sie einen Bänderriss hatten, ist das eher unerheblich. Bluthochdruck oder auch nur eine einzelne Sitzung bei einem Psychotherapeuten sollten Sie hingegen in jedem Fall angeben.

Es gibt Ausschlüsse auch bei der Risikolebensversicherung. In der Regel entfällt in folgenden Fällen der Versicherungsschutz:

  • Selbstmord (innerhalb der ersten drei Jahre nach Abschluss der Versicherung)
  • Todesfall des Versicherungsnehmers bei Kriegseinsätzen
  • Falschangaben bei Vertragsabschluss

Tarife mit vereinfachten Gesundheitsfragen

Jeder, der eine Sterbeversicherung abschließen möchte, sollte darauf vorbereitet sein, dass dies ohne Gesundheitsprüfung (entweder über Fragen zur Gesundheit oder über eine ärztliche Untersuchung) nicht möglich ist. Zu hoher BMI, erhöhte Blutfettwerte, Rauchen, kurzum alle potentiell lebensverkürzenden Aktivitäten, führen zu einem höheren Beitrag. Das Alter spielt auch eine entscheidende Rolle hinsichtlich des Risikozuschlags. Um Ihnen Zeit, Ärger und Geld zu sparen, machen wir die bestimmenden Faktoren in unserem Risikolebensversicherung Vergleich transparent.

Ob bei einer Vorerkrankung ein Risikozuschlag fällig wird und wie hoch dieser gegebenenfalls ist, hängt vom Anbieter ab. Die Versicherer bewerten gesundheitliche Probleme – wie etwa eine Allergie – mitunter ganz unterschiedlich. Bei Übergewicht erheben jedoch alle Versicherer einen Zuschlag – da gibt es keine Ausnahmen.

Unsere spezialisierten Risikoleben-Berater helfen Ihnen dabei, die für Sie beste und günstigste Risikolebensversicherung zu finden. Rufen Sie uns gerne an (089 – 24 24 12 63) oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Unsere Beratung ist für Sie völlig kostenlos und unverbindlich.

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