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Kapitallebensversicherung

Mit einer Kapitallebensversicherung kombiniert man das Sparen für die Alters­vorsorge mit einem Todesfallschutz. Ein Teil der Beiträge wird vom Versicherer größtenteils in Anleihen angelegt, um Vermögen anzusparen. Der andere Teil dient der Absicherung einer Versicherungs­summe für den Todes­fall. Die Kapital-Lebens­versiche­rung ist deutlich teurer als eine Risiko-Lebens­versiche­rung und lohnt sich in Zeiten niedriger Zinsen aktuell nicht mehr.

  1. Kapitallebensversicherung – so funktioniert sie
  2. Ist eine Kapitallebensversicherung sinnvoll?
  3. Die Alternative zur Todesfall-Absicherung: Risikolebensversicherung
  4. Die Alternative für die Altersvorsorge: Rentenversicherungen
  5. Verkauf als Alternative zur Kündigung

Kapitallebensversicherung – so funktioniert sie

Die Kapitallebensversicherung dient vor allem dazu, Vermögen für die Altersvorsorge anzusparen und gleichzeitig Angehörige für den Todesfall abzusichern. Sie wird oft auch als kapitalbildende Lebensversicherung bezeichnet.

Die Beiträge der Kapitallebensversicherung setzen sich aus zwei Teilen zusammen: der Sparanteil wird angespart, der Risikoanteil deckt die Kosten für den Todesfallschutz ab. Der Sparanteil wird sicherheitsorientiert angelegt und wandert in das Sicherungs­vermögen des Anbieters. Dieses besteht zu großen Teilen aus fest verzinsten Anleihen.

Am Ende der Laufzeit zahlt der Versicherer das angesparte Guthaben inklusive erwirtschafteter Überschüsse aus. Stirbt die versicherte Person vor Ablauf der Laufzeit, wird hingegen eine festgelegte Todesfallsumme an die Hinterbliebenen ausgezahlt.

Vorsicht bei Zusatzbausteinen

Die Kapitallebensversicherung kann häufig mit einem Unfall- oder Berufs­unfähigkeits­schutz kombiniert werden. Bei einer Unfalltod-Zusatz­versicherung erhalten die Hinter­bliebenen die doppelte Todesfall­summe, falls der Versicherte bei einem Unfall sterben sollte. Der BU-Schutz zahlt bei einer Berufs­unfähigkeit eine monatliche Rente oder übernimmt die Beiträge zur Lebens­versicherung.

In der Regel ist es deutlich sinnvoller, von vorneherein eine ausreichend hohe Todesfall­leistung abzusichern oder eine vollwertige Berufsunfähigkeitsversicherung ab­zu­schließen.

Ist eine Kapitallebensversicherung sinnvoll?

Eine Kapitallebensversicherung ab­zu­schließen, ist in der heutigen Zeit nicht mehr sinnvoll.

Nachteile der Kapitallebensversicherung auf einen Blick

Bei der Kapitallebensversicherung handelt es sich um ein schlecht verzinstes Anlageprodukt mit einem integrierten Todesfallschutz. Die Verträge sind vergleichsweise teuer, unflexibel und wenig transparent, was die Beteiligung an den Gewinnen betrifft. Viele Versicherer haben klassische Kapital-Lebens­ver­sicherungen mittlerweile auch nicht mehr im Angebot.

Garantierte Zinsen im Sinkflug

Die Sparbeiträge werden bei der Kapital­lebensversicherung mindestens mit dem Garantiezins verzinst. Diesen Zinssatz verspricht die Gesellschaft für die gesamte Laufzeit. Maximal dürfen die Versicherer einen gesetzlich festgelegten Höchstrechnungs­zins garantieren – in der Regel übernehmen sie diesen Zinssatz als Garantiezins.

Der Höchstrechnungs­zins befindet sich allerdings seit Jahren im Sinkflug. Im Jahr 1994 lag er bei vier Prozent, seit dem 1. Januar 2022 beträgt er nur noch 0,25 Prozent.

Infografik: Entwicklung des Höchstrechnungszinses seit 1994

Damit ist in der Regel zum Ende der Laufzeit nach Abzug aller Kosten nicht einmal mehr der Erhalt der Beiträge garantiert. Zwar gibt es noch Überschüsse des Versicherers obendrauf, doch wie hoch diese ausfallen, ist zu Vertragsbeginn ungewiss. Die laufende Verzinsung aus Garantieverzinsung und Überschussbeteiligung ist während der letzten Jahre im Schnitt jedenfalls immer weiter gesunken.

Zudem sind bei einer Kapitallebens­versicherung der Todesfall­schutz und die Alters­vorsorge miteinander gekoppelt. Können Sie die Raten einmal nicht mehr aufbringen, ist Ihr Hinterbliebenen­schutz gefährdet.

Die Alternative zur Todesfallabsicherung: Risikolebensversicherung

Bei einer Risikolebensversicherung – manchmal auch Risikoleben genannt – zahlt man nur einen Beitrag für den Todes­fall­schutz. Vermögen wird hierbei anders als bei einer Kapital­leben­sversicherung nicht angespart. Nach Laufzeitende erhält der Versicherte daher auch keine Auszahlung. Der Zweck einer Risikolebensversicherung ist einzig und allein, Hinterbliebene für den Todesfall des Versicherten finanziell abzusichern.

Die Beiträge einer Risikolebensversicherung sind daher viel niedriger als bei einer kapitalbildenden Lebensversicherung. Daher ist die Risikolebensversicherung ein sinn­voller und günstiger Hinterbliebenen­schutz.

Tarife mit vorgezogener Todesfallleistung

Bei Tarifen mit einer vorgezogenen Todesfallleistung wird die Versiche­rungs­summe oder ein Teil davon vorab ausgezahlt, falls man unter einer tödlichen Krankheit leiden sollte. In der Regel muss dazu ein Arzt diagnostizieren, dass der Versicherte noch maximal zwölf Monate leben wird.

 

Die Unterschiede zwischen Kapital- und Risikolebensversicherung

* Für 25-jährigen Angestellten, 150.000 €, 10 Jahre Laufzeit, Stand 12/2021.
  Kapital­lebens­versicherung Risiko­lebens­versicherung
Ziel Todesfallschutz + Altersvorsorge Todesfallschutz
Auszahlung Im Todesfall oder
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Kosten Vergleichsweise teuer Vergleichsweise günstig
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Sinnvoll? Wegen hoher Kosten, niedriger Zinsen und mangelnder Flexibilität nicht sinnvoll Sinnvoll, um Angehörige günstig für den Todesfall abzusichern

 

Varianten der Risikolebensversicherung

Es gibt zwei verschiedene Varianten von Risikolebensversicherungen. Wer Hinterbliebene finanziell absichern möchte, schließt am besten eine klassische Risikolebensversicherung mit einer konstanten Todesfallleistung ab. Die Todesfallsumme bleibt hier während der gesamten Laufzeit gleich hoch.

Wer hingegen etwa ein Annuitätendarlehen für eine Immobilie absichern möchte, kann auf eine Risikolebens­versicherung mit fallender Versicherungssumme setzen – diese wird häufig auch als Restschuldversicherung bezeichnet. Die Todesfallsumme sinkt dann jedes Jahr – entweder linear über die Laufzeit oder möglichst genau auf den Verlauf der Schuldentilgung abgestimmt.

Beide Versicherungs­varianten bieten Hin­ter­bliebenen bei einer ausreichend hohen Todesfallsumme eine langfristige finanzielle Sicherheit.

Lebensversicherungen

Nicht nur Kapital- und Risiko­lebens­versicherungen zählen zu den Lebensversicherungen – auch private Rentenversicherungen gehören etwa dazu. Lesen Sie auf unserer Ratgeber-Seite zur Lebensversicherung, welche Verträge alle unter diesen Begriff fallen.

Die Alternative für die Altersvorsorge: Rentenversicherungen

Wer für das Alter vorsorgen möchte, sollte andere Alternativen als eine Kapital­lebens­versicherung nutzen. Neben Immobilien oder Aktienanlagen bieten sich hier vor allem Rentenversicherungen an.

Todesfallschutz und Altersvorsorge trennen

Die private Altersvorsorge sollte man getrennt vom Todesfallschutz betreiben – etwa mit einer freien Geldanlage, einer privaten Rentenversicherung oder einer Riester- oder Rürup-Rente. So bleiben Sie flexibel und können bei finanziellen Schwierigkeiten Ihre Sparraten re­du­zie­ren, ohne den Risikoschutz kündigen zu müssen.

Für viele Arbeitnehmer ist die Riester-Rente mit ihren staatlichen Zulagen attraktiv. Für Gutverdiener und Selbstständige kann Rürup eine passende Wahl sein: hier lassen sich jedes Jahr hohe Beträge von der Einkommenssteuer absetzen.

Wer die Möglichkeit haben möchte, sich das angesparte Geld zum Rentenbeginn auf einen Schlag auszahlen zu lassen, sollte hingegen auf eine private Rentenversicherung setzen.

Welche Art der Altersvorsorge sinnvoll ist, hängt aber ganz von der persönlichen Situation ab. Daher sollten Sie vor einem Abschluss die Vor- und Nachteile der einzelnen Formen der Altersvorsorge sorgfältig gegeneinander abwägen.

Eine Kapitallebensversicherung eignet sich aufgrund der hohen Kosten und niedrigen Zinsen hingegen nicht mehr für die Altersvorsorge.

Verkauf der Kapitallebensversicherung als Alternative zur Kündigung

Wer noch eine alte Kapital­lebens­versicherung mit einem hohen Garantie­zins hat, sollte sich eine Kündigung gut überlegen. Meist ist es besser, die Police zu behalten. Für vergleichbar sichere Geldanlagen gibt es derzeit praktisch keine Zinsen mehr. Bei finanziellen Schwierigkeiten ist es auch möglich, die Versicherung zu beleihen oder für einige Zeit beitragsfrei zu stellen.

Wer das Geld aus einer alten Kapital­lebens­versicherung jedoch unbedingt benötigt, sollte den Verkauf an einen profes­sionellen Ankäufer prüfen. Die Anbieter kaufen alte Verträge mit hohen Garantiezinsen auf und führen sie selbst weiter.

Im Vergleich zu einer Kündigung kann man beim Verkauf einer Lebensversicherung einige Prozent mehr herausschlagen.

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