Sie sind hier:

Restschuldversicherung Vergleich

  • Mit Risikolebensversicherung Restschuld durch Immobilienkredite absichern
  • Spezielle Tarife zur Kreditabsicherung vergleichen
Wen oder was möchten Sie absichern?
CHECK24 Bewertungen
CHECK24 Versicherungen
4,9 / 5
18159 Bewertungen
(letzte 12 Monate)
Zu teuer versichert?

Mit unserem kostenlosen Vertrags-Check überprüfen wir Ihre bestehenden Versicherungen und zeigen Ihnen Sparpotenzial und Optimierungsmöglichkeiten.

mehr erfahren »

Restschuldversicherung

Eine Restschuldversicherung wird zur Absicherung von Baufinanzierungen abgeschlossen. Sie wird auch als Restkreditversicherung oder Kreditausfallversicherung bezeichnet. Sollte der Versicherte während der Laufzeit sterben, zahlt die Versicherung die noch offene Restschuld des Immobilienkredits für ein Haus oder eine Eigentumswohnung. Auch Krankheit oder Arbeitslosigkeit lassen sich oft zusätzlich absichern.

Risikolebensversicherung als Alternative zur Restschuldversicherung

Die Restschuldversicherung kommt für die noch ausstehende Restschuld eines Immobilienkredits auf, wenn der Versicherte während der Laufzeit stirbt. Neben dem Versicherungsschutz im Todesfall kann man sich zusätzlich gegen die Risiken der Invalidität, Berufsunfähigkeit, einer unverschuldeten Arbeitslosigkeit oder Einkommensminderung – etwa wegen Kurzarbeit – absichern.

Wichtig: Sie sind gesetzlich nicht dazu verpflichtet, bei der Aufnahme eines Hypothekendarlehens für eine Immobilie eine Restschuldversicherung abzuschließen. Manche Banken bestehen jedoch auf einer solchen Absicherung. In diesem Fall können Sie Ihre Versicherung frei wählen. Oft bietet die Bank, die Ihnen das Darlehen gewährt, eine Restschuldversicherung an. Je nach Anbieter können die Kosten und Leistungen jedoch stark variieren. Daher lohnt sich ein Vergleich mehrerer Anbieter, um den günstigsten Tarif zu finden.

Auch mit einer Risikolebensversicherung (RLV) mit fallender Versicherungssumme kann man einen Kredit oder ein Hypothekendarlehen für den Todesfall absichern. Wenn eine RLV mit fallender Versicherungssumme zur Absicherung eines Immobilienkredits verwendet wird, wird sie häufig auch als Restschuld-, Restkredit- oder Kreditausfallversicherung bezeichnet.

Weil ein Immobilienkredit meist mit einer festgelegten Monatsrate getilgt wird, sinkt die zu zahlende Restschuld kontinuierlich. Daher bietet sich eine RLV an, deren Versicherungssumme in etwa so schnell fällt, wie der Kredit getilgt wird. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Versicherungssumme nicht schneller sinkt als die Höhe der Restschuld.

Bei linear fallenden Verträgen kann dies der Fall sein. Denn eine Darlehenssumme fällt anfangs langsamer, da zu Beginn ein Großteil der Kreditrate für die Zinsen aufgewendet wird. Nach einigen Jahren sinkt die Restschuld dagegen schneller, da ein zunehmender Teil der Raten für die Tilgung des Darlehens verwendet werden kann.

Eine annuitätisch fallende Versicherungssumme ist daher für ein Darlehen zur Baufinanzierung in der Regel die bessere Wahl. Hier lässt sich der Vertrag so gestalten, dass die Todesfallsumme ungefähr so schnell sinkt wie die ausstehende Restschuld.

Es gibt aber auch spezielle Restschuldversicherungen, die über den Leistungsumfang einer RLV hinausgehen.

Während eine Risikolebensversicherung nur im Todesfall zahlt, greifen umfangreichere Tarife der Restschuldversicherung etwa auch bei Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit. Solche Tarife sind jedoch relativ teuer und die Leistungen oftmals eingeschränkt. So können Leistungen beispielsweise nur für einen begrenzten Zeitraum oder erst nach einer Warte- und Karenzzeit bezogen werden.

Vorteile der Risikolebensversicherung:

  • RLV mit fallender Versicherungssumme ist in der Regel günstiger als eine Restschuldversicherung
  • RLV bietet meist einen ausreichenden Versicherungsschutz
  • Versicherungsschutz und Darlehensvertrag sind getrennt voneinander

Restschuldversicherung kündigen

Eine Restschuldversicherung zu kündigen, ist im Grunde ganz einfach – sollte jedoch gut überlegt sein. Normalerweise lässt sich eine Versicherung zum Ende eines Zahlungszeitraums kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt meist einen Monat. Die genauen Kündigungsbedingungen sollten Sie sicherheitshalber in Ihrem Vertrag nachlesen. Gleiches gilt auch für die Kündigung der Risikolebensversicherung.

Wenn ein Darlehen zur Finanzierung einer Immobilie und eine Restschuldversicherung zusammen abgeschlossen wurden, kann eine Kündigung problematisch sein. Wenn Sie den gesamten Kredit mithilfe einer Sondertilgung abbezahlen können, steht einer Kündigung der Restkreditversicherung meist nichts im Wege.

Ist dies nicht der Fall, bleibt dem Darlehensnehmer meist nur die Umschuldung zum Ablauf des Kreditvertrags – eine Kündigung ist dafür nicht notwendig. Bei einer Umschuldung während der Vertragslaufzeit muss meistens eine Vorfälligkeitsgebühr an die Bank bezahlt werden.

Eine Umschuldung lohnt sich daher meist nicht, es sei denn, Sie haben ein sehr gutes alternatives Zinsangebot vorliegen. Aus diesem Grund sollten Sie vor dem Abschluss eines Darlehens und einer Risikolebens- oder Restschuldversicherung einen Versicherungsvergleich durchführen.

Tipp: Verfügen Sie über eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme, die gleichzeitig als Trägerversicherung für weitere Versicherungen dient, müssen Sie bei der Kündigung Folgendes bedenken:

Restschuld­versicherung Vergleich

  • Mit Risikolebensversicherung Restschuld günstig absichern
  • Spezielle Tarife zur Kreditabsicherung vergleichen

Wen oder was möchten Sie absichern?