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Beitragserhöhung: Rechtsschutz wird ab Oktober teurer

München, 17.8.2016 | 10:27 | che

Ab 1. Oktober 2016 dürfen Rechtsschutzversicherer ihre Tarife verteuern – und das um bis zu 12,5 Prozent. Betroffen sind neben Angeboten für Neukunden auch bestehende Verträge für den Privat-, Verkehrs- und Fahrerrechtsschutz.

Richterhammer mit Euroscheinen und WaageAb Oktober dürfen Rechtsschutzversicherer ihre Tarife erhöhen.
Grundsätzlich ist es nicht so einfach, die Beiträge von Bestandskunden anzuheben. Jährlich prüfen deshalb unabhängige Treuhänder, inwieweit Rechtsschutzversicherer die Beiträge von bereits bestehenden Verträgen erhöhen dürfen.

Dazu ziehen sie die Schadensfälle des vergangenen Kalenderjahres heran sowie die Summen, die für die Regulierung ausgegeben wurden. Sind die Ausgaben der Versicherer gestiegen, so dürfen diese eine Beitragserhöhung vornehmen.

Ob infolgedessen jeder Vertrag teurer wird, ist vom jeweiligen Rechtsschutzversicherer abhängig. Kunden, deren Vertrag betroffen ist, haben ein Sonderkündigungsrecht.

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